Bäderbetriebe, Fachangestellte/r.

Ausbildungsgehalt:
1016 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Bäderbetriebe, Fachangestellte/r
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1016 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €968
  • 2. Lehrjahr: €1018
  • 3. Lehrjahr: €1064
2.

Wie lange dauert die Fachangestellte/r für Bäderbetriebe Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe?

  • Als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe bist du nicht nur für die Sicherheit der Gäste und für den Schwimmunterricht zuständig, sondern übernimmst auch Aufgaben in der Verwaltung und der Öffentlichkeitsarbeit des Badebetriebs.
  • Du findest deinen Ausbildungsplatz in den Schwimmhallen und Büroräumen von Schwimm- und Freibädern oder Saunen.
  • Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ist ein Beruf im Dienstleistungsbereich und hat sportmedizinische Anteile.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften, Sport und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Fachangestellte/r für Bäderbetriebe zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Naturwissenschaftliches Verständnis

  • Handwerkliches Geschick

  • Körperbeherrschung

  • Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsvermögen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Deutsch
  • Naturwissenschaften
  • Sport
  • Technik/Werken

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Egal wo du eine Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Chlorgeruch liegt in der Luft und die Kinder toben im Schwimmbecken – In deiner Ausbildung zum/zur Fachangestellte/r für Bäderbetriebe arbeitest du da, wo andere ihre Freizeit verbringen.

Wenn du jedoch denkst, dass deine einzige Aufgabe darin besteht, hin und wieder jemanden zu ermahnen nicht vom Beckenrand zu springen, fischt du gewaltig im Trüben! In deiner Ausbildung bist du für den gesamten Badebetrieb eines Schwimmbads verantwortlich.

Dazu gehört weit mehr als nur die Beaufsichtigung der Badefläche. Zwar bist du im Notfall stets zur Stelle, um Ertrinkende zu retten oder Wunden zu versorgen, allerdings überwachst du zudem alle technischen Anlagen, sorgst dafür, dass die Wasserqualität stimmt und führst anfallende Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durch.

Darüber hinaus wartest und pflegst du alle Sport- und Spielgeräte und sorgst für Sauberkeit und Sicherheit in den Duschen und Umkleidekabinen. Damit die Besucher auch im Sommer voll auf ihre Kosten kommen, pflegst du die zum Bad gehörenden Außen- und Grünflächen.

Deinen jüngeren Gästen gibst du zudem Schwimmunterricht und nimmst ihnen im Anschluss die Schwimmprüfung ab. Damit dein Ausbildungsbetrieb auch in Zukunft einen reibungslosen Ablauf mit vielen zufriedenen Gästen garantieren kann, gehört auch die Öffentlichkeitsarbeit zu deinem Job.

Ob eine Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Der/die Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ist ein in Deutschland anerkannter Ausbildungsberuf. Er ist auf eine Dauer von drei Ausbildungsjahren ausgelegt, du hast jedoch bei besonders guten Leistungen und einem entsprechenden Schulabschluss die Möglichkeit, deine Ausbildung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen.

Beginnst du deine Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe mit einem Realschulabschluss, kannst du sechs Monate früher abschließen, mit der Hochschulreife sogar schon nach dem zweiten Ausbildungsjahr.

Die Ausbildung erfolgt dual, das bedeutet, dass Auszubildende neben den praktischen Erfahrungen im Betrieb auch theoretische Inhalte an einer Berufsschule lernen.

Der Berufsschulunterricht findet häufig in Blöcken statt, das bedeutet, dass du mehrere Wochen am Stück nur zur Berufsschule gehst und in dieser Zeit nicht arbeitest.

Im Betrieb lernst du beispielsweise, welche Gefahren beim Badebetrieb im Beckenbereich auftreten können, wie man Verletzte versorgt und Ertrinkende rettet, und im Ernstfall Wiederbelebungsmaßnahmen einleitet.

Du erfährst zudem, welche Stilarten es beim Schwimmen gibt und wie man den Schwimmunterricht gestaltet. Neben der Bedienung aller technischer Anlagen gehören auch Verwaltungsarbeiten zum Job dazu.

Da das schönste und sauberste Bad nichts nützt, wenn niemand davon weiß, erfährst du im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, wie man Werbemaßnahmen durchführt, um Gäste anzulocken.

Beim theoretischen Unterricht an einer Berufsschule werden die Inhalte, die du parallel in der Praxis kennengelernt hast, weiter vertieft. Du lernst viel über die verschiedenen Bäderarten, den Bäderbau und die Bädertechnik sowie die Gesundheits- und Schwimmlehre.

Willst du nach der Abschlussprüfung noch weiter lernen, bieten sich dir auch nach deiner Ausbildung zahlreiche Möglichkeiten. So kannst du zum Beispiel die Weiterbildung zum Meister für Bäderbetriebe absolvieren.

Hast du dich besonders für den gesundheitlichen Aspekt deiner Ausbildung interessiert, denk doch mal über die Arbeit als Wellnessberater/in nach. Solltest du die Hochschulreife haben, ist auf der Grundlage dieses Ausbildungsberufs auch ein Studium denkbar. Hier würden sich beispielsweise die Studiengänge Sportökonomie und Sportpädagogik anbieten.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Fachangestellte/r für Bäderbetriebe bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Top Ausbildungsbetriebe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

„Du bist schließlich nicht aus Zucker!“ – eine Redensart, die du dir als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe schon aus Auszubildende/r zu Herzen nimmst.

Für diesen Ausbildungsberuf befindest du dich täglich entweder in sehr warmen und feuchten Räumlichkeiten wie Schwimmhallen oder Duschräumen, oder bist angehalten, bei Wind und Wetter die Außenbereiche deines Bades zu pflegen.

Egal in welchem Ausbildungsbetrieb, deine Arbeit als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe verlangt dir stets ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und körperlichem Einsatz ab. Du kannst daher in deiner Bewerbung um einen Ausbildungsplatz auch dein Interesse am Sport und an Gesundheitsthemen betonen.

„Ey, nich’ vom Beckenrand springen da!“ – vom Personal eines Schwimmbads wurden wahrscheinlich die meisten schon mal zur Ruhe ermahnt. Selten kam es einem in den Sinn, dass die Regeln aus gutem Grund aufgestellt wurden.

In deiner Berufsausbildung bist du dafür verantwortlich, dass sich alle Badegäste anständig benehmen und sie gegebenenfalls zur Ordnung zu rufen. Gerade bei jüngeren Besuchern kann es sein, dass du so schnell zum Buhmann wirst.

Das gehört eben zum Job als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe dazu: Du setzt dich freundlich und professionell durch und entschärfst die Konfliktsituation.

Deinen Ausbildungsplatz findest du bei einem typischen Arbeitgeber für Fachangestellte/r für Bäderbetriebe, wie öffentliche oder private Frei- und Hallenbäder, See- und Strandbäder, Fitnesszentren und medizinische Badeeinrichtungen von beispielsweise Rehabilitationskliniken.

Du arbeitest tagsüber zu regulären Arbeitszeiten. Da gerade an Wochenenden besonders viel Badebetrieb herrscht, kann es sein, dass du als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe deiner Tätigkeit auch mal samstags oder sonntags nachkommen musst.

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