Holz- und Bautenschutzarbeiten, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Holz- und Bautenschutzarbeiten, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €946 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €808
  • 2. Lehrjahr: €1085
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?

  • In einer Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten lernst du, Schäden an Bauwerken zu beseitigst, die bspw. durch Pilz- oder Insektenbefall entstanden sind, und präventive Maßnahmen durchzuführen, um weiteren Schäden vorbeugen.
  • Deine praktische Ausbildung kannst du im Ausbaugewerbe, in Hochbauunternehmen oder in Dienstleistungsbetrieben für Desinfektion und Schädlingsbekämpfung machen.
  • Der Beruf Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten gehört dem Bauwesen an.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Technik/Werken und Naturwissenschaften haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Fitness
  • Teamfähigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Technik/Werken
  • Naturwissenschaften

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Schäden an einem Gebäude können sich durch unterschiedliche Anzeichen bemerkbar machen. Wenn plötzlich ein dunkler Fleck im Gemäuer auftaucht, muss ein Experte herbei, um den Schaden aufzuklären – da kommst deine Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten ins Spiel.

Zunächst inspizierst du beim Kunden Zuhause die betroffene Stelle am Bauwerk und versuchst herauszufinden, was den Schaden verursacht hat. Dabei musst du dich als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten manchmal an ungewöhnliche Orte begeben – manchmal zwängst du dich in einen Dachstuhl, ein andermal brauchst du einen Kran, um den Kirchturm zu untersuchen.

Anhand der zu findenden Spuren kannst du beurteilen, welche Art von Schädling das Mauerwerk befallen hat. Für deine Untersuchungen benutzt du spezielle Werkzeuge und Feuchtemessgeräte, die dir Hinweise auf die Ursache des ganzen Übels geben. Findest du zum Beispiel ein Pilzgeflecht in der untersuchten Wand, kannst du daran erkennen, welche Art von Pilz das Haus befallen hat – weißer Porenschwamm, Sternsetenpilz und Blättling gehören zu deinem täglichen Geschäft. Bestimmte Nagespuren und Schlupflöcher können Hinweis auf einen Käfer sein, der sich in das Gebälk eingenistet hat.

Hast du den Befall durch einen Schädling festgestellt, triffst du sofort alle Maßnahmen, um ihn loszuwerden und die Schäden zu beseitigen. Dafür bereitest du zunächst die Baustelle vor und sicherst alle Gebäudeteile, die nicht von dem Befall betroffen sind. Im nächsten Schritt bekämpfst du den tierischen oder pflanzlichen Schädling: Du wirst ihn mit speziellen chemischen Mitteln los oder setzt Heißluft- und Begasungsverfahren gegen ihn ein. Ist die Mauer von dem Befall befreit, trocknest du sie gegebenenfalls mit dafür geeigneten Maschinen. Anschließend reparierst du das kaputte Mauerwerk oder ersetzt sogar ganze Teile davon.

Damit es gar nicht erst zu einem Befall kommt, bist du in der Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten auch für vorsorgende Maßnahmen zuständig. Um Feuchtigkeit von der Mauer fernzuhalten, baust du sogenannte Tropfkanten an – dies kann dem Befall von Pilzen oder Schwämmen entgegenwirken. Bauteile, die den Boden berühren, dichtest du besonders gut gegen Kälte und Feuchtigkeit. Dafür verwendest du Dichtungsschlämme oder chemische Stoffe, die du auf die betroffenen Stelle aufspritzt oder -spachtelst.

Ob eine Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten dauert zwei Jahre und verläuft dual. Während du dir also in der Berufsschule das theoretische Wissen aneignest, bekommst du die notwendige praktische Erfahrung, die du zur Schädlingsbekämpfung und zum Bauschutz benötigst, in deinem Ausbildungsbetrieb.

Dort erlernst du zunächst alle bautechnischen Grundlagen, die du zum Schutz des Mauerwerks beherrschen musst. Dazu gehört es, seine Arbeitsschritte genau zu planen und die Handhabung aller Maschinen und Werkzeuge zu beherrschen. Ist eine Mauer durchfeuchtet, übst du diese mit den entsprechenden Geräten trocken zu legen. Außerdem lernst du den Umgang mit den typischen Werkstoffen, mit denen du zu tun hast. Dazu gehören auch chemische Gefahrenstoffe, die besonders sorgfältig eingesetzt werden müssen.

Des Weiteren erfährst du, welche Arten von Holz es gibt und welche Schädlinge sie anziehen. Du übst, Holzbauteile für die weitere Bearbeitung vorzubereiten. Außerdem lernst du alles über holzschädigende Insekten und wie man sie erkennt. Dazu gehört auch den Schädlingsbefall sachgerecht zu bekämpfen und dabei die richtigen Verfahren und Stoffe einzusetzen.

Mit dem Ausbildungszeugnis unterm Arm, kannst du weiter die Karriereleiter hinaus. Die einfachste Methode ist es, deine Ausbildung fortzusetzen und die Prüfung als Holz- und Bautenschützer/in abzulegen. Außerdem kannst du eine Weiterbildung als Meister/in im Holz- und Bautenschutzgewerbe oder als Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik absolvieren. Mit den notwendigen Qualifikationen kannst du auch ein Studium aufnehmen, zum Beispiel in der Fachrichtung Bauingenieurwesen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten arbeitest du auf verschiedenen Baustellen. Dabei kannst du sowohl im Haus als auch draußen zum Einsatz kommen und bist Wind und Wetter ausgesetzt. Du hantierst mit schweren Maschinen und Werkzeugen, durch die Staub und Lärm entstehen. Teilweise arbeitest du auch mit giftigen Chemikalien, die Dämpfe erzeugen. Um dich zu schützen, trägst du spezielle Schutzkleidung wie Handschuhe, Arbeitsschuhe, und Atemmasken.

Da du teilweise an schwer erreichbaren Orten wie dem Dachstuhl eingesetzt wirst, musst du manchmal auf den Knien oder gebückt arbeiten. Auch das Schleppen schwerer Materialien ist sehr anstrengend. Deshalb musst du für diesen Job eine gute körperliche Konstitution vorweisen können. Deine Arbeitszeiten hängen von deinem Betrieb ab, auf Großbaustellen kann es zu Schichtarbeit kommen.

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