Wirtschaft, Verwaltung

Rechtsanwaltsfachangestellte/r

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Ausbildung Rechtsanwaltsfachangestellte/r
Berufsbild Rechtsanwaltsfachangestellter
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Rechtsanwaltsfachangestellte Bilder
Rechtsanwaltsfachangestellte/r Gehalt
  • Gehalt: 641 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Die Ausbildung zum/zur Rechtsanwaltsfachangestellten überzeugt mit einem soliden Gehalt, hervorragenden Berufschancen und der Möglichkeit, die Welt zu einem gerechteren Ort zu machen. Wenn dir viel Büroarbeit nichts ausmacht, bist du hier genau richtig!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch

  • Interesse an Wirtschaft und Recht

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen hast

  • Organisatorisches Talent und Flexibilität mitbringst

  • Sorgfältig arbeitest und zuverlässig bist

Ausbildung zum/zur Rechtsanwaltsfachangestellten: Im Beruf für Gerechtigkeit sorgen

Termine koordinieren und Schreiben aufsetzen – deine Aufgaben

Berufsbild Rechtsanwaltsfachangestellter

Du liebst Anwaltserien, bist schon seit Kindheitstagen darauf erpicht, dass die roten Gummibärchen immer gerecht aufgeteilt werden und hast auch für deine berufliche Zukunft Interesse daran, Menschen zu ihrem guten Recht zu verhelfen? Dann könnte die Ausbildung zum/zur Rechtsanwaltsfachangestellten das Richtige für dich sein. In deiner Ausbildung bist du die gute Seele der Anwaltskanzlei. Du vereinbarst Besprechungen mit Mandanten, führst Akten und hast stets den vollen Überblick über den Terminkalender. Darüber hinaus fertigst du Schriftsätze, das heißt schriftliche Stellungnahmen gegenüber einem Gericht, an. Auch sonst zählt das Aufsetzen von anwaltlichen Schreiben zu deinen Hauptaufgaben. Steht zum Beispiel ein Mahnverfahren oder eine Zwangsvollstreckung an, ist es deine Aufgabe das Schriftstück zu verfassen.

Rechtsanwaltsfachangestellte sind außerdem dafür zuständig, dass alle Mandanten optimal betreut werden und ein reibungsloser Arbeitsablauf in der Kanzlei gewährleistet wird. Dazu gehört, dass du täglich das Postfach leerst und eingegangene Anschreiben bearbeitst. Ferner wirst du das ein oder andere Mal den Taschenrechner zücken, um Gebühren zu berechnen und Rechnungen an Mandanten auszustellen. Indem du regelmäßig alle Zahlungseingänge auf das Unternehmenskonto überprüfst, achtest du darauf, dass diese auch bezahlt werden und deine Kanzlei für ihre Leistungen entsprechend entlohnt wird.

Theorie und Praxis – deine Ausbildungsinhalte

Rechtsanwaltsfachangestellte/r Gehalt

Der/Die Rechtsanwaltsfachangestellte ist eine in Deutschland anerkannte Ausbildung. Du absolvierst deine Ausbildung dual, das heißt, dass du neben den praktischen Erfahrungen in einer Anwaltskanzlei auch **theoretische Kenntnisse an einer Berufsschule sammelst. Die Ausbildung ist auf drei Jahre ausgelegt, du hast jedoch bei besonders guten Leistungen und einer gewissen Vorbildung die Möglichkeit, deine Ausbildung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen. Hierfür benötigst du die Einwilligung deines Ausbildungsbetriebes sowie der für dich zuständigen Industrie- und Handelskammer.

In deinem ersten Ausbildungsjahr wirst du grundlegend in die Thematik Recht eingeführt und setzt dich mit deinem Ausbildungsbetrieb auseinander. Arbeitest du vielleicht für eine Kanzlei, die sich auf Mietrecht spezialisiert hat? Du lernst die verschiedenen Rechtsgebiete zu unterscheiden und präsentierst deinen Ausbildungsbetrieb in der Berufsschule. Ferner lernst du alles, was es bei der Abwicklung von rechtswirksamen Verträgen zu beachten gilt.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr liegt der Fokus unter anderem auf der Schulung deiner wirtschaftlichen Kenntnisse. Du analysierst wirtschaftliche Geschehnisse und lernst ihren Einfluss auf deine Branche zu deuten, um so Konsequenzen für das betriebliche sowie dein privates Handeln zu ziehen. Darüber hinaus erlangst du weiter rechtliches Fachwissen: Das besondere Augenmerk liegt hier auf der Bearbeitung von zivilrechtlichen Aufträgen. Dazu gehören beispielsweise Scheidungen, Nachbarschaftsstreits, aufgedrängten Mieterhöhungen oder Ruhestörungen.

Ein gesonderter Teil des Zivilrechts ist das Zwangsvollstreckungsrecht, welches im dritten Jahr deiner Ausbildung im Mittelpunkt steht. Wenn ein Schuldner einen Gläubiger, das heißt der Person, die Geld verliehen hat, nach Ablauf einer bestimmten Frist nicht vollständig ausgezahlt hat, besteht für den Gläubiger das Recht auf Zwangsvollstreckung. Das bedeutet beispielsweise, dass materielle Gegenstände, wie Autos, Fernseher oder Bankkonten des Schuldners gerichtlich gepfändet werden können. Du lernst, wie du Zwangsvollstreckungen planst, einleitest, überwachst und im Anschluss abrechnest.

Ergänzend zu den berufsspezifischen Fächern, hast du an der Berufsschule auch weiterhin ganz allgemeinbildenden Unterricht: Neben Deutsch und Mathematik stehen ebenfalls Englisch und Sozialkunde auf dem Stundenplan.

Nach dem erfolgreichen Abschluss deiner Ausbildung, darfst du dich Rechtsanwaltsfachangestellte/r nennen. Ist dein Wissensdurst noch nicht gestillt, bieten sich dir weitere Karrieremöglichkeiten: In der Weiterbildung zum/zur Rechtsassistenten/in qualifizierst du dich beispielsweise für die eigenständige Bearbeitung von Problemstellungen aus den drei Hauptrechtsgebieten – dem Strafrecht, dem Zivilrecht und dem öffentlichen Recht.

Zwischen Schreibtisch und Kopierer – dein Arbeitsumfeld

Rechtsanwaltsfachangestellte Bilder

Als Rechtsanwaltsfachangestellte/r findest du in erster Linie Beschäftigung in Rechtsanwaltskanzleien. Egal, ob sich dein Arbeitgeber auf Erb- oder Unterhaltsrecht, Arbeits- oder Baurecht spezialierst hat, dein Arbeitsumfeld gestaltet sich meist sehr ähnlich: Wie in vielen anderen Berufen auch, arbeitest du vorwiegend im Büro. Bist du also jemand, der bei der täglichen Arbeit gerne an der frischen Luft wäre, ist die Ausbildung zum/zur Rechtsanwaltsfachangestellten eher nichts für dich.

Neben dem Telefon ist der Computer dein liebstes Arbeitswerkzeug. Deine Arbeitszeit gestaltet sich sehr klassisch. Die hast eine normale 40-Stunden-Woche mit einer regulären Arbeitszeit von 8 bis 17 Uhr. Deine tägliche Kleidung hängt stark von der Kanzlei ab, in der du deine Ausbildung absolvierst. Manche Anwaltsbetriebe fordern von ihren Mitarbeitern ein sehr seriöses Auftreten - das heißt Anzug für Männer und Kostüm für Frauen. Andere Kanzleien pflegen einen lockereren Dresscode. Auf alle Fälle legst du stets ein gepflegtes Auftreten an den Tag.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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