Umweltschutztechnische/r Assistent/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Landwirtschaft, Natur, Umwelt:
Ausbildung Umweltschutztechnische/r Assistent/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Umweltschutztechnische/r Assistent/in?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Umweltschutztechnische/r Assistent/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Umweltschutztechnische/r Assistent/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften und Mathe haben.

4.

Passt der Beruf Umweltschutztechnische/r Assistent/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in Biologie, Chemie und Physik

  • Interesse am Umweltschutz

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob Chemikalien im Wasser, Feinstaub in der Luft oder Lärm im Wohngebiet – in der Ausbildung als Umweltschutztechnische/r Assistent/in lernst du, wie man verschiedenste Umweltgefahren durch Untersuchungen im Labor feststellt. Die schulische Ausbildung macht dich fit in biologischen, chemikalischen und physikalischen Verfahren, um den Schadstoffen auf die Spur zu kommen.

Sollst du die Wasserqualität in einem See oder einem Schwimmbecken untersuchen, nimmst du zunächst eine Probe des Wassers mit ins Labor. Dort führst du Messungen mithilfe von speziellen Analysegeräten und Untersuchungen am Mikroskop durch. So findest du heraus, wie hoch der Anteil des Sauerstoffs ist, ob Chemikalien und welche Kleinstlebewesen im Wasser vorhanden sind.

Alle Arbeitschritte hältst du in einem Bericht schriftlich fest. Natürlich dokumentierst du auch die Ergebnisse, indem du sie am Computer in eine Tabelle einträgst oder grafisch in einer Gewässergütekarte darstellst. Zusammen mit Ingenieuren und Wissenschaftlern aus deinem Team wertest du die Daten aus und ihr versucht herauszufinden, woher die gefährlichen Stoffe kommen. Auf dieser Basis sucht ihr eine Lösung, wie die Qualität des Wassers verbessert werden kann.

Aber auch im Lärmschutz, in der Abfallentsorgung oder in der Landwirtschaft bist du gefragt, denn es gibt fast nichts, was du nicht messen kannst! Dabei hast du immer die gesetzlichen Vorgaben im Hinterkopf und weißt, wie laut ein Flughafen sein darf oder wieviel Dünger ein Bauer aufs Feld bringen darf.

Ob eine Ausbildung als Umweltschutztechnische/r Assistent/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die schulische Ausbildung als Umweltschutztechnische/r Assistent/in dauert zwei Jahre. Das heißt, du besuchst die Berufsschule, wo du am theoretischen und praktischen Unterricht teilnimmst. Da du in keinem Betrieb ausgebildet wirst, ist die Ausbildung leider nicht vergütet. Aber du hast die Möglichkeit, BAföG zu beantragen. Damit du wichtige Berufserfahrungen sammelst, absolvierst du während deiner Ausbildung ein mehrwöchiges Praktikum in einem Forschungslabor oder einer Behörde.

Aber was steht eigentlich auf dem Stundenplan? Neben allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch, Politik und Wirtschaft, lernst du im berufsbildenden Unterricht die Grundlagen der Chemie, wie Ökosysteme aufgebaut sind und spezielle Fähigkeiten: Welche Schadstoffe gibt es? Wie funktioniert Recycling? Wie misst man zum Beispiel Staub und Gas in der Luft? In schuleigenen Labors isolierst und kultivierst du Mikroorganismen oder bestimmst Abfallinhaltsstoffe. Aber auch im Umweltrecht und im Umgang mit Computerprogrammen wirst du fit gemacht.

Hast du die Abschlussprüfung bestanden, stehen dir die verschiedensten umwelttechnischen Labore dieser Welt offen! Nach ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du dich auch zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Umweltschutztechnik weiterbilden. Mit dem (Fach-) Abitur hast du außerdem die Möglichkeit, dein Wissen in einem Studium der Umwelttechnik oder Biologie weiter zu vertiefen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Umweltschutztechnische/r Assistent/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Umweltschutztechnische/r Assistent/in bist du natürlich viel im Freien unterwegs, um Proben zu nehmen und dir ein Bild von der zu untersuchenden Umgebung zu machen. Am See, an der Mülldeponie oder im Klärwerk kann es auch mal matschig werden und unangenehm riechen. Dein bestes Business-Outfit kommt hier also nicht zum Einsatz, dafür aber die Gummistiefel! Im Labor von Forschungseinrichtungen, Umweltbehörden oder in Betrieben der Wasserversorgung bist du mit Kittel, Handschuhen oder Atemschutz gegen den Kontakt mit Chemikalien und das Einatmen von Gasen gewappnet. Je nach Einsatzgebiet kannst du auch mit geringen Mengen radioaktiver Strahlung in Berührung kommen.

Neben dem Computer arbeitest du mit teuren Mess- und Analysegeräten, die du per Hand einrichtest und reinigst. Dabei ist Sorgfalt gefragt! Aber nicht nur für die Laboreinrichtung trägst du Verantwortung, sondern vor allem für Mensch und Umwelt. Denn nur durch exaktes Arbeiten kommst du gemeinen Krankheitserregern und fiesen Umweltverpestern auf die Schliche und kannst unsere Umwelt jeden Tag ein bisschen retten.

Wie gut wärst du als Umweltschutztechnische/r Assistent/in?
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