Duales Studium Wehrtechnik.

im Bereich Wirtschaft, Verwaltung:
24.320 duale Studienplätze
Gehalt:
1539 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Wirtschaft, Verwaltung:
24.320 duale Studienplätze
Ausbildung Duales Studium Wehrtechnik
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man im Dualen Studium Wehrtechnik?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1539 während des Dualen Studiums.

  • 1. Lehrjahr: €1539
  • 2. Lehrjahr: €1539
  • 3. Lehrjahr: €1539
2.

Wie lange dauert ein Duales Studium Wehrtechnik?

Das Duale Studium dauert 36 Monate.

3.

Was mache ich im Dualen Studium Wehrtechnik?

  • Ein Duales Studium Wehrtechnik bereitet dich auf eine Karriere bei der Bundeswehr vor. Dabei eignest du dir Wissen sowohl in den Ingenieurwissenschaften als auch im Bereich Informationstechnik an.
  • Die theoretischen Grundlagen erlernst du in der Hochschule, während du in deiner Ausbildung selbst zum Einsatz kommst und eigenständig Wehrmaterial entwickelst.
  • Ein Duales Studium Wehrtechnik findet im öffentlichen Dienst statt und endet nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern mit einem Bachelor of Engineering.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für ein Duales Studium Wehrtechnik mitbringen?

Um einen Studienplatz zu bekommen, brauchst du Abitur/Fachabitur. Gute Noten in Technik/Werken, Deutsch und Mathe helfen dir, gut durchs Studium zu kommen.

5.

Passt das Duale Studium Wehrtechnik zu mir?

Fragst du dich, welches Duale Studium wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Deutsche Staatsangehörigkeit

  • Verpflichtung als Soldat/in

  • Bestandene Offiziersprüfung

  • Interesse an Technik

  • Durchhaltevermögen und Belastbarkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Deutsch
  • Mathe

Inhalte des Dualen Studiums.

Ein Duales Studium Wehrtechnik findet nicht in einem klassischen Unternehmen statt, sondern wird an den Hochschulen der Bundeswehr in München und Hamburg angeboten. Bei beiden verbindest du ingenieurwissenschaftliches Know-how mit modernen Sicherheits- und Verteidigungssystemen und bekommst zum Schluss entweder den Bachelor of Engineering oder den Bachelor of Science.

Je nachdem, für welchen Standort du dich entscheidest, kannst du dich entweder auf Informations- und Elektrotechnik, Technische Informatik, Kommunikationstechnik, Marinetechnik oder aber auf Luftfahrzeugtechnik spezialisieren. Doch bei allen Schwerpunkten enthält dein Duales Studium Wehrtechnik unter anderem diese Module:

  • Navigationssensorik: Unbemannte Flugsysteme, Roboter auf dem Mars – die Navigationssensorik hat es schon weit gebracht. Hier lernst du, wie elektromagnetische Navigation genau funktioniert, welche Funktion RFID-Sensoren haben und wie man das Ganze in der Wehrtechnik anwendet.

  • Radartechnik: In diesem Grundlagenmodul wirst du in die Welt der Erkennungs- und Ortungstechnik eingewiesen. Du lernst, wie Radargeräte funktionieren, bekommst einen Eindruck der Technologie und erfährst, mithilfe welcher Verfahren gearbeitet wird.

  • Regenerative Energiesysteme: Ob Solar- oder Windkraftanlagen – du lernst, wie die Energieversorgung der Bundeswehr effizient gestaltet wird, damit die intelligenten Energienetzwerke in sogenannte Smart Micro Grids integriert werden können.

  • Kryptographie: Wie verschlüsselt man eigentlich Daten? Was ist der Unterschied zwischen symmetrischer und asymmetrischer Kryptographie? Neben diesen Fragen definierst du Angreifermodelle und lernst zu verstehen, auf welchen mathematischen Methoden kryptographische Verfahren beruhen.

Neben deinen fachlichen Skills werden auch deine Soft Skills und deine Sozialkompetenzen umfassend geschult. Mithilfe verschiedener Projekte baust du deine Team- und Führungsfähigkeiten sowie dein Verhandlungsgeschick im Job weiter aus.

Das Ganze wird durch fremdsprachliche Module ergänzt. Schließlich ist die Wehrtechnik auf internationale Kooperationen angewiesen – und genau das behandelt dein Duales Studium Wehrtechnik. Der Fokus liegt vor allem auf Englisch, du kannst aber auch Französisch, Spanisch, Russisch, Arabisch oder weitere moderne Fremdsprachen lernen.

Zeigst du besonders gute Leistungen, kannst du deine Fremdsprachenkenntnisse auch beim Studieren im Rahmen eines Auslandssemesters weiter ausbauen.

Ob ein Duales Studium Wehrtechnik wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Wie sieht die praktische Ausbildung aus?

Ein Duales Studium Wehrtechnik bietet dir einige Vorteile: Du bist einerseits mit den theoretischen Grundlagen der Ingenieurstechnik vertraut, lernst aber gleichzeitig in zwei praktischen Abschnitten die unterschiedlichen Dienststellen der Bundeswehr kennen.

Diese haben eine Dauer von insgesamt 20 Wochen und fokussieren sich vor allem auf diese Themen:

  • Beschaffung militärischer Ausrüstung
  • Projektmanagement
  • Erprobung und Bewertung
  • Konzeptionierung
  • Forschung und Technologie

In deinem Dualen Studiengang wirst du übrigens auch vergütet. Du bist ein sogenannter Anwärter und beziehst in deiner Ausbildung deshalb Anwärterbezüge. Außerdem verlangen die Hochschulen der Bundeswehr keine Studiengebühren, du hast die Möglichkeit, günstig auf dem Campus zu wohnen und kannst verschiedene Sportangebote in Anspruch nehmen.

Du möchtest dich für ein Duales Studium Wehrtechnik bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Hast du dein Duales Studium Wehrtechnik abgeschlossen, wartet der Berufseinstieg auf dich.

Doch bevor du vom Beamten auf Widerruf zum Beamten auf Lebenszeit ernannt wirst, musst du erst noch eine dreijährige Probezeit bei der Arbeit hinter dich bringen. Doch bereits während der Bewährungszeit warten interessante Aufgaben und dich.

Zu deinen Kernaufgaben als Wehrtechniker/in zählen vor allem die Entwicklung, Erprobung und Beschaffung von Wehrmaterial. Im Qualitätsmanagement führst du Güteprüfungen durch, kontrollierst die Serienfertigung und bist dafür verantwortlich, dass die Ausrüstung immer auf dem neuesten Stand ist.

Wo genau du bei der Bundeswehr arbeiten wirst, hängt von deinen Vorlieben und dem Bedarf ab: Entweder arbeitest du beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung, beim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen in Bonn oder beim Bundesamt für Personalmanagement in Köln.

Du arbeitest mit europäischen, amerikanischen sowie weiteren internationalen Partnern zusammen, um die Rüstungskooperationen der Wehrtechnik voranzubringen.

Reicht dir dein Abschluss noch nicht, kannst du gleich zwei weitere Semester an der Uni bleiben und noch den Master of Science draufsetzen. Mit diesem warten mehr Verantwortung und ein höheres Gehalt bei deinem Arbeitgeber auf dich. Schließlich werden deine Fähigkeiten im Job gebraucht.

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