Phonotypist/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
1 Jahr
Im Bereich Dienstleistung, Service:
Ausbildung Phonotypist/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Phonotypist/in?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Phonotypist/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 12 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Phonotypist/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch haben.

4.

Passt der Beruf Phonotypist/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Sehr gute Kenntnisse in Rechtschreibung und Grammatik

  • Schnelles Tippen auf der Tastatur

  • Keinen bestimmten Schulabschluss. Jede Berufsfachschule hat ihre eigenen Voraussetzungen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Deutsch

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Muss hier ein Komma gesetzt werden? Gehört hier der Dativ oder der Akkusativ hin? Wie viel „f”s sind im Wort Schifffahrt enthalten? Diese Fragen sind für dich ein Kinderspiel, denn in deiner Ausbildung als Phonotypist/in dreht sich alles um Zeichensetzung, Grammatik und Rechtschreibung. Deine Hauptaufgabe: Du transformierst gesprochene Worte in schriftliche Formen.

In deiner Ausbildung als Phonotypist/in lernst du das Schreiben von Reden, Briefen, Anträgen oder offiziellen E-Mails. Der Text wird dir meist vorgegeben. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: Der Text kann zum Beispiel vorab in ein Diktiergerät gesprochen worden sein. Dann hörst du dir per Kopfhörer den Text an und bringst ihn zu Papier beziehungsweise auf den Computerscreen. Du kannst den Text aber auch direkt diktiert bekommen – live sozusagen. Hier ist Schnelligkeit gefragt, denn du kannst weder auf Pause drücken, noch zurückspulen. In deiner Ausbildung wirst du aber auch lernen, nur anhand von Stichworten ein Schreiben zu formulieren. Du arbeitest schnell, sorgsam und gründlich.

Doch Schreibauftrag ist nicht gleich Schreibauftrag. Du verschönerst Schreiben mit Tabellen, Statistiken oder Grafiken, formulierst Newsletter oder führst Protokolle in Meetings. Während des Schreibens fliegen deine Finger nur so über die Tastatur, denn du lernst in deiner Ausbildung das Zehn-Finger-System. Das heißt, du benutzt all deine Finger zum Tippen. Nachdem du das Schreiben auf Fehler geprüft hast, geht es ab zur Post – traditionell mit Briefmarke oder digital via Mausklick.

Neben den Schreibaufgaben bist du auch die gute Seele im Büro. Telefonate, Faxe und E-Mails beantwortest du oder leitest sie an die entsprechenden Personen weiter. Du kümmerst dich auch darum, dass genügend Büromaterial vorhanden ist. Seien es Kugelschreiber, Druckerpapier oder Büroklammern – du sorgst hier stets für Nachschub. Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und deren Betreuung sowie die Erstellung von Dienstplänen stehen auf deiner To-do-Liste.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Phonotypist/in ist eine rein schulische Ausbildung. Das heißt, du lernst das notwendige Know-how auf Vollzeit-Lehrgängen. Rein rechtlich ist keine Vorbildung notwendig. Sehr gute Noten und Spaß am Fach Deutsch sind wichtig, denn in der Ausbildung und später im Beruf dreht sich alles um Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Der theoretische Präsenzunterricht wird durch praktische Übungen ergänzt. Ein Praktikum ist bei einigen Ausbildungsanbietern außerdem integriert.

Die Dauer deiner Ausbildung variiert je nach Ausbildungsanbieter. Was du wissen solltest: Während dieser Zeit ist keine Vergütung vorgesehen. Nach deiner Ausbildung wartet dafür eine tarifliche Grundvergütung auf dich. Diese liegt zwischen 2.177 Euro bis 2.426 Euro brutto im Monat.

Um auf Zack zu bleiben, kannst du dich nach deiner Ausbildung mit Fortbildungen über neue Textverarbeitungsprogramme oder Bürotechniken auf dem Laufenden halten. Du kannst auch die Prüfung zum/zur Fachwirt/in für Büro- und Projektorganisation ablegen, um beruflich voranzukommen. Eine Weiterbildung als Betriebswirt/in für Kommunikation und Büromanagement ist eine weitere Möglichkeit. Vielleicht reizt dich aber auch ein Studium. Hier sind die Studienfächer Betriebswirtschaftslehre oder Business Administration für dich interessant.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Phonotypist/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Phonotypist/in wirst du nahezu überall eingesetzt: Ob in einer Kanzlei, Arztpraxis oder in einem Wirtschaftsunternehmen; auch in Büros mit sehr viel Schriftverkehr bist du als Phonotypist/in gern gesehen. Du kannst also in nahezu allen Wirtschaftsbereichen sowie in der öffentlichen Verwaltung als Berufseinsteiger beginnen.

Ob in kleinen Büroräumen, Schreibpools oder Großraumbüros – dein zukünftiger Arbeitsplatz ist meist mit einem Schreibtisch und einem Computer versehen. Und egal was für ein Lärmpegel um dich herum herrscht, du arbeitest stets sorgfältig und konzentriert. Später im Beruf richten sich deine Arbeitszeiten nach dem Betrieb. Aber in der Regel wirst du als Phonotypist/in werktags in einem 9-to-5-Job arbeiten. Bei Tagungen oder Konferenzen sind deine Fähigkeiten allerdings auch mal in den Abendstunden gefragt.

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