Gastgewerbe, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Gastgewerbe, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Gastgewerbe?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €757 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €706
  • 2. Lehrjahr: €808
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Gastgewerbe Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Gastgewerbe?

  • In einer Ausbildung als Fachkraft für Gastgewerbe lernst du, Gäste in unterschiedlichen Bereichen der Gastronomie zu betreuen. Dafür schenkst du Getränke aus, bedienst im Restaurant, bereitest Veranstaltungen vor und baust Büfetts auf, richtest Hotelzimmer her, kümmerst dich um die Wäsche und hilfst in der Küche aus.
  • Während deiner Ausbildung arbeitest du vor allem in der Hotellerie und Freizeitwirtschaft sowie in gastronomischen Betrieben wie Cafés, Restaurants, Kantinen oder Cateringfirmen.
  • Die Ausbildung zur Fachkraft für Gastgewerbe gehört zu den Berufsfeldern Dienstleistung, Service, Hotel und Gastronomie.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Gastgewerbe mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Deutsch, Wirtschaft und Fremdsprachen haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Gastgewerbe zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Fähigkeit zum Kopfrechnen

  • Spaß am Umgang mit anderen Kulturen

  • Gutes Gedächtnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Deutsch
  • Wirtschaft
  • Fremdsprachen

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

„Darf’s noch etwas mehr sein?“ Bei deiner Ausbildung zur Fachkraft für Gastgewerbe sorgst du dafür, dass es den Gästen – sei es im stylischen Restaurant, bei einer Hochzeit oder in einer kleinen Übernachtungspension – an nichts fehlt. Dabei geht es nicht nur um ein volles Glas, sondern deine Gäste sollen sich rundum wohlfühlen.

Kümmerst du dich um Übernachtungsgäste, sorgst du dafür, dass sie sich während ihres Aufenthaltes wie zu Hause fühlen. Als Fachkraft für Gastgewerbe bist für den perfekten Service zuständig: An der Rezeption eines Hotels nimmst du Gäste mit einem Lächeln freundlich in Empfang, organisierst bei Bedarf, dass das Gepäck ins Zimmer gebracht wird und versorgst sie mit allen nötigen Informationen. Du schaust dir Buchungen an, schiebst hier und da ein wenig und machst so jeden Wunsch möglich.

Im Speisesaal eines Hotels oder im Restaurant führst du die Gäste an ihre Tische, nimmst Bestellungen auf und servierst die Gerichte. Dabei gilt es zum einen, den Überblick zu behalten – wer war das doch gleich an Tisch 5, der statt des Kartoffelsalats Bratkartoffeln wollte? – und zum anderen, Hygienevorschriften genau zu beachten, nicht den Finger in die Suppe zu halten oder die Gabel auf den Boden zu werfen und dann wieder auf den Tisch zu legen.

Überhaupt sind Geschick und Gleichgewichtssinn eine wichtige Sache: Als Fachkraft für Gastgewerbe musst du flink sein, damit alle am Tisch gleichzeitig essen, und dabei auch öfter mehrere Teller gleichzeitig durchs Lokal balancieren. Oft wollen fünf Gäste gleichzeitig etwas bestellen oder zahlen, sodass du einerseits freundlich und geduldig bleiben und andererseits schnell priorisieren musst. Auch ein Buffet möchte immer aufgefüllt sein, damit die Gäste nicht vor leeren Tabletts stehen.

In der Gastronomie ist es gut, kommunikativ zu sein. Hast du immer ein freundliches Wort auf den Lippen, fühlen sich deine Gäste automatisch wohl. Oft wollen unentschlossene Gourmets von dir als Fachkraft für Gastgewerbe auch beraten werden: Welcher Wein passt zum Rindergulasch? Und was gibt es für Möglichkeiten für vegane Gerichte?

Doch schon bevor die Gäste eintreffen, will alles gut organisiert sein. Dazu gehört im Hotel, dass Reservierungen ordentlich entgegengenommen wurden, es keine Doppelbelegungen gibt und spezielle Wünsche so weit wie möglich berücksichtigt werden. Als Fachkraft für Gastgewerbe erstellst du Dienstpläne für das Housekeeping, aber bereitest die Zimmer auch selber vor, sorgst dafür, dass alles picobello hergerichtet und hygienisch sauber ist, sodass die Gäste bei der Ankunft nichts zu bemängeln haben. Da der Gast König ist, begegnest du ihm stets freundlich und entgegenkommend.

Damit auch kulinarisch alles läuft, deckst du im Speisesaal die Tische ein, hilfst beim Aufbau des Buffets und richtest die Leckereien ansprechend an. Bei besonderen Anlässen kümmerst du dich außerdem um eine geschmackvolle Tischdekoration. Auch einfache Gerichte bereitest du als Fachkraft für Gastgewerbe selber zu; es hilft also, wenn du vor Ausbildungsbeginn schon mal den Kochlöffel geschwungen hast und einen feinen Geschmackssinn mitbringst.

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Inhalte der Ausbildung.

In zwei Jahren topfit für den perfekten Service in der Gastronomie – solange dauert die duale Ausbildung zur Fachkraft für Gastgewerbe. Dual bedeutet, dass du in deinem Ausbildungsbetrieb, zum Beispiel einem Hotel, einem Restaurant, einer Kantine oder einer Cateringfirma, und in der Berufsschule ausgebildet wirst. In der Schule bist du ein bis zwei Tage in der Woche oder im Block, während der Rest der Zeit auf die praktische Ausbildung verwendet wird. Vereinzelt wird auch eine rein schulische Ausbildung angeboten, bei der der Schwerpunkt auf der Theorie liegt.

Während deiner Ausbildung zur Fachkraft für Gastgewerbe lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb die verschiedensten Situationen, die dir im Arbeitsalltag begegnen werden, kennen und meistern. Du übst den richtigen Umgang mit Gästen, wirst Profi in Sachen Büroorganisation, machst dir bewusst, was du in Sachen Hygiene beachten musst und erfährst, wie der Betrieb in der Küche abläuft. Ob im Hotel oder im Restaurant: Wichtig ist, dass der Service stimmt – du wirst bereits in deiner Ausbildung auf die verschiedensten Gäste mit den verschiedensten Ansprüchen treffen, sodass du im Laufe der Zeit für alle Fettnäpfchen gewappnet bist. In der Berufsschule bekommst du den theoretischen Background zu deinen praktischen Erfahrungen vermittelt.

Neben der Zwischenprüfung in der Mitte der Ausbildung zur Fachkraft für Gastgewerbe legst du eine Abschlussprüfung ab. Zusätzlich zur schriftlichen Prüfung, in der du zu den Themen Produkte und gastorientierte Dienstleistungen, Warenwirtschaft sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt wirst, zeigst du, was du in der Praxis drauf hast: Du stellst zum Beispiel live Speisen her und richtest sie ansprechend an, servierst, deckst ein und bereitest Bestellungen vor.

Hast du die Abschlussprüfung als Fachkraft für Gastgewerbe geschafft und das Abschlusszeugnis in der Hand, geht es an die Karriereplanung: Unter bestimmten Voraussetzungen hast du die Möglichkeit, ein Jahr dranzuhängen und als Restaurantfachmann/frau eine Führungsposition anzustreben. Ein Meisterbrief oder der Betriebswirt eröffnen dir weitere Möglichkeiten – oder du studierst Hotel- oder Tourismusmanagement und steigst ins Management auf. Beste Voraussetzungen auch, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und dein eigenes kleines Restaurant zu eröffnen!

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Während deiner Ausbildung zur Fachkraft für Gastgewerbe bist du den ganzen Tag auf den Beinen. Ob im Restaurant, in der Küche, auf den Hotelfluren oder bei einem 60. Geburtstag: Es gibt immer etwas zu tun und anzupacken. Ruhige Momente am PC hast du nur, wenn du dich um die Organisation im Hintergrund kümmerst. Es ist wichtig, dass es dir Spaß macht, von Menschen umgeben zu sein und ihnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Da du auf verschiedene Charaktere triffst, ist der Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich und du lernst interessante Leute aus aller Welt kennen. Dabei bewahrst du stets professionellen Abstand.

Nicht nur körperlich bist du gefordert, sondern du gehst auch mit Köpfchen an die Dinge ran, wenn du dir Bestellungen und Extrawünsche merkst oder schnell im Kopf ausrechnen musst, wer wieviel Wechselgeld bekommt. Flexibilität ist für dich kein Problem – auch, was die Arbeitszeiten betrifft: In der Gastronomie ist es üblich, dass du auch am Wochenende, spätabends und nachts oder an Feiertagen arbeitest.

In der Regel gibt es einheitliche Arbeitskleidung, z. B. eine weiße Bluse und dazu eine schwarze Hose. Arbeitest du in einem Szene-Restaurant, kann das Outfit allerdings auch ganz anders und individuell aussehen. Bei der Wahl der Schuhe ist zu beachten, dass du viel rumlaufen musst.Insgesamt ist es sehr wichtig, dass du gepflegt aussiehst; schließlich servierst du Essen und bewegst dich in den Zimmern, in denen die Gäste ihren Aufenthalt verbringen.

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