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Gastgewerbe, Fachkraft

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Gastgewerbe, Fachkraft Gehalt
  • Gehalt: 609 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

„Das perfekte Dinner“ entlockt dir nur ein müdes Lächeln, da du überzeugt bist, dass du in Sachen Tischdeko, Service und Zubereitung feiner Speisen nicht zu übertreffen bist? Bei deiner Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe kannst du mit deinen Skills hungrige, durstige, feierfreudige und ruhebedürftige Gäste glücklich machen!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Fremdsprachenkenntnisse

  • Dass du fit im Kopfrechnen bist

  • Spaß am Umgang mit anderen Kulturen

  • Dass du dir Dinge sehr gut merken kannst

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Freundlich auftrittst und Geduld mitbringst

  • Ein gesundes Bewusstsein für Hygiene hast

  • Organisiert bist und den Überblick behältst

  • Gerne aktiv bist und praktisch arbeitest

  • Kommunikativ bist und den Gästen die Wünsche von den Augen abliest

Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe: Die gute Seele der Gäste

Deine Aufgaben: Mit perfektem Service für glückliche Gäste sorgen

Berufsbild Gastgewerbe, Fachkraft

„Darf’s noch etwas mehr sein?“ Bei deiner Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe sorgst du dafür, dass es den Gästen – sei es im stylischen Restaurant, bei einer Hochzeit oder in einer kleinen Übernachtungspension – an nichts fehlt. Dabei geht es nicht nur um ein immer volles Glas, sondern deine Gäste sollen sich rundum wohlfühlen.

Kümmerst du dich um Übernachtungsgäste, sorgst du dafür, dass sie sich während ihres Aufenthaltes wie zu Hause fühlen. Du bist für den perfekten Service: An der Rezeption eines Hotels nimmst du Gäste mit einem Lächeln freundlich in Empfang, organisierst bei Bedarf, dass das Gepäck ins Zimmer gebracht wird und versorgst sie mit allen nötigen Informationen. Ein Ehepaar möchte einen Tipp für ein romantisches Dinner? Du schickst sie zu diesem schnuckeligen Italiener am Marktplatz und bestellst bei Bedarf Tisch und Taxi. Eine alte Dame fragt nach einem anderen Zimmer, das näher am Frühstücksraum gelegen ist? Du schaust dir die Buchungen an, schiebst hier und da ein wenig und machst so ihren Wunsch möglich.

Im Speisesaal eines Hotels oder im Restaurant führst du die Gäste an ihre Tische, nimmst Bestellungen auf und servierst die Gerichte. Dabei gilt es zum einen, den Überblick zu behalten – wer war das doch gleich an Tisch 5, der statt des Kartoffelsalats Bratkartoffeln wollte? – und zum anderen, Hygienevorschriften genau zu beachten, nicht den Finger in die Suppe zu halten oder die Gabel auf den Boden zu werfen und dann wieder auf den Tisch zu legen. Überhaupt sind Geschick und Gleichgewichtssinn eine wichtige Sache: Als Fachkraft im Gastgewerbe musst du flink sein, damit alle am Tisch gleichzeitig essen, und dabei auch öfter mehrere Teller gleichzeitig durchs Lokal balancieren. Und auch Abräumen will gelernt sein, damit die Gäste einerseits nicht vor sich stapelndem Geschirr sitzen, aber andererseits auch keinen komplett leeren Tisch vor sich haben. Oft wollen fünf Gäste gleichzeitig etwas bestellen, zahlen oder sich beschweren, sodass du einerseits freundlich und geduldig bleiben und andererseits schnell priorisieren musst. Wenn du immer im Blick behältst, ob alle Gäste noch volle Teller und Gläser haben, kannst du vorausschauend handeln und zum Beispiel mit der Karte zur Stelle sein, sobald der Dessertwunsch in den Augen der Gästen aufflammt. Und nicht nur bei Essen à la carte gilt es, für Nachschub zu sorgen: Auch ein Buffet möchte immer aufgefüllt sein, damit die Gäste nicht vor leeren Tabletts stehen.

Du bist eine echte Plaudertasche? In der Gastronomie ist es gut, kommunikativ zu sein. Wenn du immer ein freundliches Wort auf den Lippen hast, fühlen sich deine Gäste automatisch wohl. Oft wollen unentschlossene Gourmets auch beraten werden: Welcher Wein passt zum Rindergulasch? Und was gibt es für Möglichkeiten für vegane Gerichte? Doch Vorsicht: Deine Gäste sind in der Regel nicht alleine da, sondern mit Freunden, Geschäftspartnern oder Verwandten – dementsprechend lässt du ihnen genug Privatsphäre und mischst dich selbstverständlich nicht in private Gespräche ein.

Doch auch schon bevor die Gäste eintreffen, will alles gut organisiert sein. Dazu gehört im Hotel, dass Reservierungen ordentlich entgegengenommen wurden, es keine Doppelbelegungen gibt und spezielle Wünsche so weit wie möglich berücksichtigt werden. Du erstellst Dienstpläne für das Housekeeping, aber bereitest die Zimmer auch selber vor, sorgst dafür, dass alles picobello hergerichtet und hygienisch sauber ist, sodass die Gäste bei der Ankunft nichts zu bemängeln haben. Apropos bemängeln – manche Leute meckern aus Prinzip, aber da der Gast König ist, begegnest du ihnen stets freundlich und entgegenkommend. Damit auch kulinarisch alles läuft, deckst du im Speisesaal die Tische ein, hilfst beim Buffet beim Aufbau und richtest die Leckereien ansprechend an. Bei besonderen Anlässen kümmerst du dich außerdem um eine geschmackvolle Tischdekoration. Auch einfache Gerichte bereitest du selber zu; es hilft also, wenn du vor Ausbildungsbeginn schon mal den Kochlöffel geschwungen hast und einen feinen Geschmackssinn mitbringst.

Service, Organisation, Marketing und Warenkunde in Theorie und Praxis

Gastgewerbe, Fachkraft Gehalt

In zwei Jahren topfit für den perfekten Service in der Gastronomie – solange dauert die duale Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe. Dual bedeutet, dass du in deinem Ausbildungsbetrieb, zum Beispiel einem Hotel, einem Restaurant, einer Kantine oder einer Cateringfirma, und in der Berufsschule ausgebildet wirst. In der Schule bist du ein bis zwei Tage in der Woche oder im Block, während der Rest der Zeit auf die praktische Ausbildung verwendet wird. Vereinzelt wird auch eine rein schulische Ausbildung angeboten, bei der der Schwerpunkt auf der Theorie liegt.

Während deiner Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb die verschiedensten Situationen, die dir im Arbeitsalltag begegnen werden, kennen und meistern. Du übst den richtigen Umgang mit Gästen, wirst Profi in Sachen Büroorganisation, machst dir bewusst, was du in Sachen Hygiene beachten musst und erfährst, wie der Betrieb in der Küche abläuft. Ob im Hotel oder im Restaurant: Wichtig ist, dass der Service stimmt – du wirst bereits in deiner Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe auf die verschiedensten Gäste mit den verschiedensten Ansprüchen treffen, sodass du im Laufe der Zeit für alle Fettnäpfchen gewappnet bist. In der Berufsschule bekommst du den theoretischen Background zu deinen praktischen Erfahrungen vermittelt.

Neben der Zwischenprüfung in der Mitte der Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe legst du eine Abschlussprüfung ab. Zusätzlich zur schriftlichen Prüfung, in der du zu den Themen Produkte und gastorientierte Dienstleistungen, Warenwirtschaft sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt wirst, zeigst du, was du in der Praxis drauf hast: Du stellst zum Beispiel live Speisen her und richtest sie ansprechend an, servierst, deckst ein und bereitest Bestellungen vor.

Hast du die Abschlussprüfung geschafft und das Abschlusszeugnis in der Hand, geht es an die Karriereplanung: Unter bestimmten Voraussetzungen hast du die Möglichkeit, ein Jahr dranzuhängen und als Restaurantfachmann/frau eine Führungsposition anzustreben. Ein Meisterbrief oder der Betriebswirt eröffnen dir weitere Möglichkeiten – oder du studierst Hotel- oder Tourismusmanagement und steigst ins Management auf. Beste Voraussetzungen auch, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und dein eigenes kleines Restaurant zu eröffnen!

Dein Arbeitsumfeld: „On the Run“ von zufriedenen Gästen umgeben

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Während deiner Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe bist du den ganzen Tag auf den Beinen. Ob im Restaurant, in der Küche, auf den Hotelfluren oder bei einem 60. Geburtstag: Es gibt immer etwas zu tun und anzupacken. Ruhige Momente am PC hast du nur, wenn du dich um die Organisation im Hintergrund kümmerst. Es ist wichtig, dass es dir Spaß macht, von Menschen umgeben zu sein und ihnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Da du auf verschiedene Charaktere triffst, ist der Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich und du lernst interessante Leute aus aller Welt kennen. Dabei bewahrst du stets professionellen Abstand, auch wenn es noch so verlockend ist, mit der lustigen Clique aus Schweden in der Hotelbar ein Gläschen zu trinken.

Nicht nur körperlich bist du gefordert, sondern du gehst auch mit Köpfchen an die Dinge ran, wenn du dir Bestellungen und Extrawünsche merkst oder schnell im Kopf ausrechnen musst, wer wieviel Wechselgeld bekommt. Flexibilität ist für dich kein Problem – auch, was die Arbeitszeiten betrifft: In der Gastronomie ist es üblich, dass du auch am Wochenende, spätabends und nachts oder an Feiertagen arbeitest.

In der Regel gibt es einheitliche Arbeitskleidung, das heißt, dass zum Beispiel alle Angestellten eines Restaurants eine weiße Bluse und dazu eine schwarze Hose tragen. Arbeitest du in einem Szene-Restaurant, kann das Outfit allerdings auch ganz anders und individuell aussehen. Bei der Wahl der Schuhe ist zu beachten, dass du viel rumlaufen musst – bist du nicht gerade mit High Heels auf die Welt gekommen, solltest du sie im Schrank lassen und auf die bequeme Variante zurückgreifen: Keine Turnschuhe, aber Ballerinas oder halbhohe Pumps sind eine sichere Wahl. Insgesamt ist es sehr wichtig, dass du gepflegt aussiehst; schließlich servierst du Essen und bewegst dich in den Zimmern, in denen die Gäste ihren Aufenthalt verbringen.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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