Metall, Maschinenbau

Schweißwerker/in

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Schweißwerker/in Gehalt
  • Gehalt: variabel
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du liebst es, dich mit Metall und Technik auszuprobieren? Hitze, Schmutz und Gerüche machen dir nichts aus, Hauptsache du hast Spaß? Das alles bietet dir die Ausbildung zum/zur Schweißwerker/in, die sich an Menschen mit Behinderung richtet.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Spaß an Werken und Technik

  • Handwerkliches Geschick

  • Körperliche Belastbarkeit

  • Gutes Sehvermögen

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Eine ruhige Hand hast

  • Kein Problem mit Hitze und Schmutz hast

  • Selbständig arbeiten kannst

  • Sorgfältig und genau arbeitest

Ausbildung zum/zur Schweißwerker/in: So wirst du zum Profi für Metallbearbeitung

Deine Aufgaben als Schweißwerker/in: Zusammenschweißen, was zusammen gehört

Berufsbild Schweißwerker

Die Ausbildung zum/zur Schweißwerker/in ist eine Ausbildung für Menschen mit Behinderung, die einen reibungslosen Start ins Berufsleben ermöglicht! Mit dem Abschluss in der Tasche kannst du in Betrieben arbeiten, die Rohrleitungen, Heizungen oder ganze Fahrzeuge aus Aluminium, Kupfer oder Stahl herstellen. In der Ausbildung dreht sich alles ums Schweißen, also das Zusammenfügen von Metallteilen durch Hitze. Dabei kannst du dich auf dich auf die Fachrichtungen Lichtbogenschweißen oder Gasschmelzschweißen spezialisieren. Der Unterschied? Beim Lichtbogenschweißen wird Strom, beim Gasschmelzschweißen eine Gasflamme verwendet, um das Metall zum Schmelzen zu bringen.

Bevor du aber mit dem Schweißen loslegen kannst, bringst du die Einzelteile erst einmal in die richtige Form. Von erfahrenen Ausbildern lernst du das 1x1 der Metallbearbeitung und übst dann, wie man mithilfe eines Schneidbrenners oder Winkelschleifers Stahlbleche millimetergenau zersägt oder mit der Bohrmaschine Löcher bohrt. Metallfeilen und -fräsen helfen dir, Kanten von Profilen zu glätten. Auch das Schmieden gehört zu deinen Aufgaben. Dabei erhitzt du ein Metallstück in einem Ofen und verformst es anschließend mit einem Hammer.

Damit aus den Einzelteilen fertige Kessel oder Rohrleitungen entstehen, fügst du sie zusammen. Das Schweißen ist nicht ganz ohne, aber in der Ausbildung erläutert man dir ausführlich die Sicherheitsbestimmungen. Mit Schweißerhelm und Schutzkleidung bewaffnet lernst du, geschickt mit dem Schweißgerät umzugehen. Der Einsatz von Strom oder Gas erzeugt hohe Temperaturen, die das Metall zweier Werkstücke verschmelzen lassen, sodass sie nach dem Erkalten fest miteinander verbunden sind. Auf diese Art kannst du auch kaputte Bauteile ausbessern. Deine Arbeit ist aber hier noch nicht zu Ende, denn deine Werkzeuge musst du hinterher noch reinigen oder reparieren.

Theorie und Praxis als Schweißwerker/in: Dein schneller Einstieg ins Berufsleben

Schweißwerker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Schweißwerker/in ist eine Ausbildung für Menschen mit Behinderung. Du kannst sie in verschiedenen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation absolvieren, wo du den theoretischen und praktischen Unterricht besuchst. In der Regel dauert die Ausbildung zwei Jahre. In dieser Zeit erhältst du keine Vergütung, aber es gibt verschiedene Förderungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Wohngeld oder BAföG. Den Arbeitsalltag lernst du bei einem Praktikum in einem Betrieb kennen. Mitunter gibt es auch Industriebetriebe, die Schweißwerker/innen ausbilden.

Im ersten Ausbildungsjahr wirst du mit den verschiedenen Metallen vertraut gemacht und lernst, wie man sie bearbeitet. Ob per Hand oder mit einer Maschine – in der Metallwerkstatt lernst du, wie man sägt, feilt, bohrt, biegt, misst und prüft. Welches Metall wird wie geschweißt? Wie funktioniert das Schmieden? Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefst du deine Kenntnisse in einer der zwei Fachrichtungen, dem Lichtbogenschweißen oder dem Gasschmelzschweißen. Nebenbei kannst du auch noch Zusatzqualifikationen erwerben, wie zum Beispiel einen PKW-Führerschein.

In der praktischen Abschlussprüfung stellst du dein Wissen anhand von Prüfungsstücken und Arbeitsproben unter Beweis. Im schriftlichen Teil geht es vor allem um den Arbeitsschutz und Unterschiede bei den Schweißtechniken. Hast du ein paar Jahre als Schweißwerker/in gearbeitet, traust dir aber mehr zu, kannst du dich auch zum/zur Anlagenmechaniker/in oder zum/zur Konstruktionsmechaniker/in ausbilden lassen.

Dein Arbeitsumfeld: Ganz schon heiß

Schweißwerkerin Bilder

Für die Arbeit mit Metall brauchst du schon ein paar Muckis, denn der Werkstoff wiegt etwas mehr als Holz oder Kunststoff. Hast du außerdem gute Augen, magst Technik und bist geschickt mit deinen Händen, hast du die besten Voraussetzungen! Dein wichtigster Einsatzort ist die Werkstatt, wo es aufgrund der Maschinen auch mal laut werden kann. Arbeitest du später in einem Betrieb, kann es sein, dass du auch mal auf Baustellen im Freien unterwegs bist.

Beim Schmieden und Schweißen kannst du ganz schön ins Schwitzen kommen. Du arbeitest hier mit heißen Brennöfen, hohen Stromstärken und hellen Flammen. Da das Licht beim Schweißen so grell ist wie die Sonne und Funken fliegen können, darfst du nie ohne Augenschutz in den Lichtbogen schauen! Zu deiner Sicherheit sind neben dem Schweißerhelm auch Lederschürze, Handschuhe und der typische Blaumann Vorschrift.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider gibt es zu dieser Ausbildung keine durchschnittlichen Gehaltsangaben. Die Vergütung variiert hier von Betrieb zu Betrieb. Außerdem können äußere Faktoren, wie zum Beispiel die Unternehmensgröße, der Standort – ländlich oder städtisch, West- oder Ost-Deutschland – sowie die Branchenzugehörigkeit Einfluss auf deine Ausbildungsvergütung haben. Hier erkundigst du dich am besten direkt bei deinem Ausbildungsbetrieb.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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