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Textilreiniger/in

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Ausbildung Textilreiniger/in
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Textilreiniger/in Gehalt
  • Gehalt: 715 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du magst es fresh and clean, kannst faltenfrei bügeln und gibst bei Flecken nicht auf, bevor dein Lieblingsshirt wieder wie neu aussieht? Bei einer Ausbildung zum/zur Textilreiniger/in kannst du deine Skills perfektionieren und dafür sorgen, dass deine Kunden mit blitzsauberer Kleidung und einem Lächeln nach Hause gehen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Geschicklichkeit und Genauigkeit

  • Begeisterung für Chemie und Technik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne Kontakt mit Menschen hast

  • Hartnäckig bist

  • Gerne sorgfältig arbeitest und einen Sinn für Sauberkeit hast

Ausbildung zum/zur Textilreiniger/in: Eine saubere Sache

Deine Aufgaben: Waschen, Schleudern, Pflegen

Berufsbild Textilreiniger

Schmutzige Wäsche fällt bei jedem an, aber schwer zu reinigende oder empfindliche Kleidungstücke kann man sich in der heimischen Waschmaschine leicht ruinieren. Wie du Seidenblusen, hochwertige Anzüge, Hemden, Kostüme, Mäntel oder Lederkleidung schonend sauber bekommst, lernst du in der Ausbildung zum/zur Textilreiniger/in. Deine Kunden vertrauen dir, wenn sie ihre Lieblingsstücke zu dir bringen: Du berätst sie zu Fleckenbehandlung, Kosten und Spezialreinigungsdiensten und behältst bei Reklamationen und Beschwerden einen kühlen Kopf. Aber auch in großen Wäschereien, zum Beispiel in Krankenhäusern, Hotels und Justizvollzugsanstalten muss Wäsche gewaschen werden. Hier handelt es sich meist um Alltagswäsche, wie Handtücher, Bettzeug und Tischwäsche. Du sortierst die Wäsche nach Material und Verschmutzungsgrad, prüfst deren Farbechtheit, bedienst computergesteuerte Wasch- und Trockenmaschinen und stehst an der Mangel.

Um deine Aufgaben optimal zu erfüllen kennst du dich hervorragend mit Chemikalien und physikalischen Reinigungsprozessen aus. Baumwolle, Leinen, Seide, Wolle, Leder und Synthetikfasern musst du voneinander unterscheiden können. Du kennst dich außerdem perfekt mit den verschiedenen Waschtechnologien aus, kannst imprägnieren und bist Profi am Bügeleisen.

Falls die Kunden Sonderwünsche oder Reklamationen haben, bist du ihr Ansprechpartner. Kompetent und vertrauensvoll erfüllst du so ausgefallene Spezialwünsche, wie das Grundreinigen eines Teddys. Und wie wird Kleidung von Allergikern am Besten gereinigt? Wie verschwindet der Rotweinfleck aus dem empfindlichen Designeranzug? Und was tun mit der Kundin, die ihren Abholschein vergessen hat? Kein Problem, du schmeißt den Laden und sorgst dafür, dass am Ende jeder sein gereinigtes, gebügeltes und fast wie neu aussehendes Lieblingsstück in der Hand hält.

Mit allen Wassern gewaschen in Theorie und Praxis

Textilreiniger/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Textilreiniger/in dauert drei Jahre. In dieser Zeit wirst du im dualen System ausgebildet, das heißt, du lernst die Praxis im Ausbildungsbetrieb und die Theorie in der Berufsschule.

Im Ausbildungsbetrieb wirst du langsam an das Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen herangeführt. Du erstellst technische Unterlagen und wendest diese an. Durch deinen praktischen Einsatz wirst du jeden Tag sicherer im Beraten von Kunden und verinnerlichst dabei Informations- und Kommunikationstechniken. Du lernst das Behandlungsgut optimal vorzubereiten und vorzubehandeln. Das Einstellen, Bedienen und Überwachen der großen Waschmaschinen und Reinigungsanlagen wird dir jeden Tag besser von der Hand gehen. Auch die Nachbehandlung und das Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen beherrscht du wie im Schlaf. Im dritten Lehrjahr wirst du in Prozesstechnik fit gemacht. und abgerundet wird das Ganze durch praktisches Wissen über Desinfektionsverfahren und die Durchführung von Hygienemaßnahmen. Zusätzlich zum Wissen für Textilreiniger wirst du in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch oder Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

In der Berufsschule erfährst du alles über die chemischen und physikalischen Prozesse während des Waschens. Während du die Schulbank drückst, lernst du die Technik hinter den großen Waschmaschinen und -anlagen kennen. Auch die zahlreichen verschiedenen Reinigungsverfahren stehen auf deinem Lehrplan. Wie finished man Flach- und Formwäsche? Und was ist überhaupt Finishen? Wie wird ein Sonderservice durchgeführt und wie prüft man die Gebrauchsechtheiten von Färbungen? Am Ende deiner Ausbildung zum/zur Textilreiniger/in wirst du auf alle diese Fragen eine Antwort wissen!

Nach drei Jahren zeigst du in der Abschlussprüfung, was du gelernt hast. Im praktischen Teil beweist du, dass du die Arbeitsschritte im Schlaf beherrscht, im schriftlichen Teil wirst du unter anderem zum Thema chemische und physikalische Prozesse geprüft.

Mit dem Abschlusszeugnis in der Tasche bist du nach deiner Ausbildung zum/zur Textilreiniger/in in allen Textilreinigungsbetrieben und an allen Orten, die Wäschereien haben, einsetzbar. Mit dem Meisterbrief in der Tasche oder einer Weiterbildung zum/zur Techniker/in machst du einen Karrieresprung, übernimmst mehr Verantwortung und kannst dir überlegen, ob du noch einen Bachelor in Textil- und Bekleidungstechnik draufsetzt – auch eine sehr gute Grundlage, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Dein Arbeitsumfeld: Dem Fleckenteufel auf der Spur

Textilreinigerin Bilder

Ob in einer kleinen Reinigung, in einer Halle eines Reinigungsgroßbetriebs oder in der Wäscherei eines Kreuzfahrtschiffes: Nach deiner Ausbildung zum/zur Textilreiniger/in arbeitest du mit Technik. Ob Waschmaschine oder Trockner, du weißt, wie man computergesteuert bedient und selber Hand anlegt. An Dämpf- oder Bügelmaschinen kann es ganz schön warm und tropisch-feucht werden – nichts für einen schwachen Kreislauf. Wo gewaschen wird, ist Wasser nicht weit – der Geruch nach feuchten Textilien sollte dich also nicht überraschen.

Wenn du nicht an den Maschinen stehst, bist du im Kundenkontakt, nimmst Aufträge und Wäsche entgegen und besprichst geeignete Methoden, um die Wäsche schonend blitzweiß zu waschen oder den hartnäckigen Rotweinfleck loszuwerden, ohne die leuchtende Farbe und die Qualität des gelben Seidentops zu beeinträchtigen. Damit das klappt, bist du in deinem Arbeitsalltag oft in Kontakt mit Chemikalien, es ist also Vorsicht geboten, genauso wie bei hartnäckigen Flecken: Es nützt der Kundin nichts, wenn zwar der Fleck aus ihrer weißen Bluse draußen ist, dafür aber jetzt ein Loch drin ist. Wird etwas reklamiert, gilt es, ruhig und zuvorkommend zu reagieren. Und das auch, wenn du mal an einem eigentlich chilligen Samstag eingesetzt wirst – je nachdem, wo du in deinem Ausbildungsberuf arbeitest, ist Arbeit am Wochenende möglich.

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Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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