Textilreiniger/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Textilreiniger/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Textilreiniger/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €680 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €602
  • 2. Lehrjahr: €672
  • 3. Lehrjahr: €768
2.

Wie lange dauert die Textilreiniger/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Textilreiniger/in?

  • Die Ausbildung als Textilreiniger/in verleiht dir das nötige Know-how für die professionelle Reinigung von Kleidungsstücken und Textilien. Dabei lernst du verschiedene Fleckenarten kennen, bedienst Wasch- und Reinigungsanlagen und verpackst das Behandlungsgut unter hygienischen Bedingungen.
  • Vordergründig kommst du in Textilreinigungsbetrieben oder Wäscherein zum Einsatz.
  • Die Ausbildung gehört zum Dienstleistung- und Servicebereich.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Textilreiniger/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Technik/Werken, Deutsch und Chemie haben.

5.

Passt der Beruf Textilreiniger/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Geschicklichkeit und Genauigkeit

  • Begeisterung für Chemie und Technik

  • Sorgfältig

  • Sinn für Sauberkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Technik/Werken
  • Deutsch
  • Chemie

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Schmutzige Wäsche fällt bei jedem an, aber schwer zu reinigende oder empfindliche Kleidungstücke kann man sich in der heimischen Waschmaschine leicht ruinieren. Wie du Seidenblusen, hochwertige Anzüge, Hemden, Kostüme, Mäntel oder Lederkleidung schonend sauber bekommst, lernst du in der **Ausbildung als Textilreiniger/in.

Deine Kunden vertrauen dir, wenn sie ihre Lieblingsstücke zu dir bringen: Du berätst sie zu Fleckenbehandlung, Kosten und Spezialreinigungsdiensten und behältst bei Reklamationen und Beschwerden einen kühlen Kopf.

Aber auch in großen Wäschereien, zum Beispiel in Krankenhäusern, Hotels und Justizvollzugsanstalten, muss Wäsche gewaschen werden. Hier handelt es sich meist um Alltagswäsche, wie Handtücher, Bettzeug und Tischwäsche.

Beim Arbeiten sortierst du die Wäsche nach Material und Verschmutzungsgrad, prüfst deren Farbechtheit, bedienst computergesteuerte Wasch- und Trockenmaschinen und stehst an der Mangel.

Um deine Aufgabe bei deinem Arbeitgeber optimal zu erfüllen, kennst du dich hervorragend mit Chemikalien und physikalischen Reinigungsprozessen aus. Baumwolle, Leinen, Seide, Wolle, Leder und Synthetikfasern musst du voneinander unterscheiden können.

Du kennst dich außerdem perfekt mit den verschiedenen Waschtechnologien aus, kannst imprägnieren und bist Profi am Bügeleisen.

Falls die Kunden Sonderwünsche oder Reklamationen haben, bist du ihr Ansprechpartner. Kompetent und vertrauensvoll erfüllst du als Textilreiniger/in in deinem Job ausgefallene Spezialwünsche, wie das Grundreinigen eines Teddys.

Und wie wird Kleidung von Allergikern am Besten gereinigt? Wie verschwindet der Rotweinfleck aus dem empfindlichen Designeranzug? Und was tun mit der Kundin, die ihren Abholschein vergessen hat? Kein Problem, du schmeißt den Laden und sorgst dafür, dass am Ende jeder sein gereinigtes, gebügeltes und fast wie neu aussehendes Lieblingsstück in der Hand hält.

Ob eine Ausbildung als Textilreiniger/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Textilreiniger/in dauert drei Jahre. Dabei lernst du die Praxis im Ausbildungsbetrieb und die Theorie in der Berufsschule.

Im Ausbildungsbetrieb wirst du langsam an das Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen herangeführt. Am Arbeitsplatz erstellst du technische Unterlagen und wendest diese an.

Durch deinen praktischen Einsatz wirst du jeden Tag sicherer im Beraten von Kunden und verinnerlichst dabei Informations- und Kommunikationstechniken. Du lernst das Behandlungsgut optimal vorzubereiten und vorzubehandeln.

Das Einstellen, Bedienen und Überwachen der großen Waschmaschinen und Reinigungsanlagen wird dir als Textilreiniger/in jeden Tag besser von der Hand gehen. Auch die Nachbehandlung und das Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen beherrscht du wie im Schlaf.

Im dritten Ausbildungsjahr wirst du in Prozesstechnik fit gemacht. Abgerundet wird das Ganze durch praktisches Wissen über Desinfektionsverfahren und die Durchführung von Hygienemaßnahmen.

In der Berufsschule erfährst du alles über die chemischen und physikalischen Prozesse während des Waschens. Während du die Schulbank drückst, lernst du die Technik hinter den großen Waschmaschinen und -anlagen kennen.

Auch die zahlreichen verschiedenen Reinigungsverfahren stehen auf deinem Lehrplan. Wie finished man Flach- und Formwäsche? Und was ist überhaupt Finishen? Wie wird ein Sonderservice durchgeführt und wie prüft man die Gebrauchsechtheiten von Färbungen? Am Ende deiner Berufsausbildung als Textilreiniger/in wirst du auf alle diese Fragen eine Antwort wissen!

Nach drei Jahren zeigen Auszubildende in der Abschlussprüfung, was sie lernen durften.

Im praktischen Teil beweist du, dass du die Arbeitsschritte im Schlaf beherrscht, im schriftlichen Teil wirst du unter anderem zum Thema chemische und physikalische Prozesse geprüft. Bestehst du die Prüfung, bist du offiziell bereit für den Ausbildungsberuf.

Mit dem Abschlusszeugnis in der Tasche bist du nach deiner Ausbildung als Textilreiniger/in in allen Textilreinigungsbetrieben und an allen Orten, die Wäschereien haben, einsetzbar.

Mit dem Meisterbrief in der Tasche oder einer Weiterbildung zum/zur Techniker/in machst du einen Karrieresprung, übernimmst mehr Verantwortung und kannst dir überlegen, ob du noch eine Bewerbung für den Bachelor in Textil- und Bekleidungstechnik draufsetzt – auch eine sehr gute Grundlage, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Dafür brauchst du natürlich einen entsprechenden Schulabschluss.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Ob in einer kleinen Reinigung, in einer Halle eines Reinigungsgroßbetriebs oder in der Wäscherei eines Kreuzfahrtschiffes: Nach deiner Ausbildung als Textilreiniger/in arbeitest du in deinem Beruf mit Technik.

Ob Waschmaschine oder Trockner, du weißt, wie man im täglichen Betrieb computergesteuert bedient und selber Hand anlegt. An Dämpf- oder Bügelmaschinen kann es ganz schön warm und tropisch-feucht werden – nichts für einen schwachen Kreislauf. Wo gewaschen wird, ist Wasser nicht weit – der Geruch nach feuchten Textilien sollte dich also nicht überraschen.

Wenn du im Job nicht an den Maschinen stehst, bist du im Kundenkontakt, nimmst Aufträge und Wäsche entgegen und besprichst geeignete Methoden, um die Wäsche schonend blitzweiß zu waschen oder den hartnäckigen Rotweinfleck loszuwerden, ohne die leuchtende Farbe und die Qualität des gelben Seidentops zu beeinträchtigen.

Damit das klappt, bist du in deinem Arbeitsalltag oft in Kontakt mit Chemikalien. Bei der Tätigkeit ist also Vorsicht geboten, genauso wie bei hartnäckigen Flecken: Es nützt nichts, wenn zwar der Fleck aus einer weißen Bluse entfernt ist, dafür aber jetzt ein Loch das Kleidungsstück schmückt.

Wird etwas reklamiert, gilt es, ruhig und zuvorkommend zu reagieren. Und das auch, wenn du mal an einem Samstag eingesetzt wirst – je nachdem, wo du in deinem Ausbildungsberuf arbeitest, ist Arbeit am Wochenende nämlich möglich.

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