Fachkraft für Abwassertechnik.

Ausbildungsgehalt:
1046 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Fachkraft für Abwassertechnik
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1046 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €968
  • 2. Lehrjahr: €1018
  • 3. Lehrjahr: €1064
  • 4. Lehrjahr: €1137
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Abwassertechnik Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik?

  • Als Fachkraft für Abwassertechnik reinigst du Abwässer und wartest Abwasserrohrsysteme. Dazu überwachst und steuerst du die Betriebsabläufe in Kläranlagen und Kanalbetrieben.

  • Deine Arbeitsorte sind abwechslungsreich: mal arbeitest du vor Ort – also in der Kanalisation –, mal analysierst du Wasserproben im Labor.

  • Die Ausbildung gehört zu den Berufsbereichen Technik und Technologiefelder.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Mathe und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Abwassertechnik zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

  • Zahlenverständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Als Fachkraft für Abwassertechnik bist du mal im Büro deines Ausbildungsbetriebs und überwachst den Betrieb in der Kläranlage, dann geht es in die Kanalisation, wo es anpacken heißt, und später analysierst du im Labor Wasserproben:

Der Ausbildungsalltag während deiner Berufsausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik ist abwechslungsreich! Im Büro sitzt du hinter einer Front aus Bildschirmen und überwachst die Werte der Messtechnik. Ist der Druck in Ordnung? Haben sich irgendwo Ablagerungen gebildet? Die technischen Anlagen verraten es dir und du leitest die notwendigen Konsequenzen ein!

Damit du selbst kleine Probleme an den technischen Geräten beheben kannst, gehört auch etwas Elektrotechnik zu deiner Ausbildung.

Zu einer funktionierenden Abwasserreinigung gehört auch das Kanalisationssystem. Zugegeben, der Teil der Ausbildung stinkt! Aber auch diese Aufgabe ist spannend: Du erfährst, wie das unterirdische System funktioniert, das in ähnlicher Form schon die Römer nutzten. In den Kanälen nimmst du Wasserproben und beseitigst Ablagerungen.

Dafür brauchst du auch ein wenig Kraft, denn den Klärschlamm schaffst du mit einer Schaufel aus dem Weg. All das ist in deinem Job notwendig, damit die Kanalisation problemlos funktioniert und unsere Straßen nicht mit Regen- und Abwasser überspült werden.

Die entnommenen Proben von Wasser und Schlamm analysierst du selbst im Labor. Dazu ist es notwendig, dass du ein naturwissenschaftliches Grundverständnis besitzt und sehr sorgfältig arbeitest. Schließlich bist du als Fachkraft für Abwassertechnik mitverantwortlich dafür, dass sauberes Wasser aus unseren Leitungen fließt.

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Inhalte der Ausbildung.

Als Fachkraft für Abwassertechnik übst du einen umwelttechnischen Beruf aus; entsprechend umfangreich ist deine duale Ausbildung. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. Dabei kannst du dich sowohl auf Kanalbetrieb als auch auf Kläranlagenbetrieb spezialisieren.

Im praktischen Teil deiner dualen Ausbildung lernst du beim Arbeitgeber den Umgang mit Aggregaten, Pumpen und Motoren kennen. Außerdem wirst du in der Praxis an die Abläufe in einer Kläranlage herangeführt, übst den Umgang mit Proben und erfährst, wie Störungen im Kanalisationssystem entdeckt und behoben werden.

Ihr Auszubildenden arbeitet werktags, wobei auch Schichtarbeit möglich ist. Neben der Praxis warten pro Woche zwei Tage Berufsschule auf euch, manchmal findet der Unterricht auch blockweise statt.

In der Berufsschule stehen verschiedene Fachbereiche auf deinem Lehrplan: Du erfährst, wie Mikroorganismen arbeiten, erstellst ein Umweltkonzept und lernst, wie biologisch-chemische Verfahren zur Abwasserreinigung funktionieren.

Die Schulzeit besteht neben naturwissenschaftlichen und technischen Themen auch aus Fächern wie Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde.

Zur Ausbildung gehören zwei Prüfungen. Die Zwischenprüfung findet vor dem Abschluss des zweiten Ausbildungsjahres statt, die Abschlussprüfung nach dem dritten Ausbildungsjahr. Natürlich ist nach dem abgeschlossenen Ausbildungsberuf noch eine Weiterbildung möglich.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik ist wie bereits beschrieben nichts für reine Bürohengste: Hier ist Action vor Ort gefragt. Durch die Tätigkeiten, aber auch durch die Ortswechsel, ist der Job sehr abwechslungsreich.

Sicher werden dir manche Umgebungen angenehmer sein als andere – in der Kanalisation erwarten dich Gerüche, außerdem können Witterungsverhältnisse die Arbeit im Freien erschweren. Damit musst du aber nicht schutzlos fertig werden – auch gegen Keime trägst du Schutzkleidung und gegebenenfalls auch einen Atemschutz.

Du arbeitest mit Kollegen zusammen, aber auch viel mit Maschinen, die dir die Arbeit zwar erleichtern, aber nicht abnehmen. Sie helfen dir, zum Beispiel vom Büro aus etwas zu erkennen, die Maßnahmen ergreifst du dann vor Ort selber.

Oft ist also eine schnelle Reaktion gefordert, sodass du viel in Bewegung bleibst – dein Arbeitsumfeld muss dynamisch sein, damit das Wasser immer weiterfließen kann, und gleichzeitig musst du auch ruhig beobachten können, um Schäden festzustellen.

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