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Rohr-, Kanal- und Industrieservice, Fachkraft

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Ausbildung Rohr-, Kanal- und Industrieservice, Fachkraft
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Rohr-, Kanal- und Industrieservice, Fachkraft Gehalt
  • Gehalt: 840 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Die Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice lockt mit einem guten Gehalt, vielversprechenden Aufstiegsmöglichkeiten und der Chance, bei der Arbeit den Ninja Turtles über den Weg zu laufen. Wenn dir etwas Schmutz und teilweise unangenehme Gerüche nichts ausmachen, bist du hier genau richtig!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern sowie Werken und Technik

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

  • Körperliche Fitness

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig arbeitest

  • Verantwortungsbewusstsein mitbringst

  • Umsichtig arbeitest

  • Gut planen und organisieren kannst

  • Nicht zimperlich bist

Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice: Gründlich zur Sache gehen

Anlagen reinigen und Schadstellen reparieren – deine Aufgaben

Berufsbild Rohr-, Kanal- und Industrieservice, Fachkraft

In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice kontrollierst du im Schwerpunkt Rohr- und Kanalservice die Abwasserkanäle von Privathäusern auf undichte Stellen und Verunreinigungen. Hierzu verwendest du echte High-Tech-Geräte: Durch eine Spezialkamera sichtest du mögliche Schadstellen und dichtest diese im Anschluss mithilfe eines ferngesteuerten Roboters ab. Im öffentlichen Kanalnetz führst du zusammen mit Kollegen Routinekontrollen durch, prüfst Rohre und Becken auf Herz und Nieren und veranlasst. Sind beispielsweise durch Frost oder die Wurzeln eines Baumes Schäden an den Rohren, richtest du die Schadstellen ab. Ist ein Abwasserkanal verstopft, musst du auch ran, damit Regenwasser abfließen kann und kein aus der Kanalisation hochsteigendes Wasser Überschwemmungen verursacht. Apropos Wasser: Du lernst in deiner Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice auch, wie du Wasserproben entnimmst und analysierst, damit du feststellen kannst, ob unerlaubte Abwasser in die Kanalisation geleitet werden. Bei all deinen Aufgaben ist dir stets bewusst, was für Folgen es haben kann, wenn dir dabei Fehler unterlaufen – es ist elementar, dass du sehr sorgfältig und verantwortungsvoll an die Rohre rangehst.

Im Schwerpunkt Industrieservice entleerst, reinigst und wartest du Pumpanlagen, Tanks, Tankwagen und Abfüllanlagen sowie Gär- und Getränkebehälter. Mithilfe von Spezialwerkzeug wie Hochdruckwasser- oder Vakuumsauggeräten entfernst du Rückstände, Ablagerungen oder Verunreinigungen – zum Beispiel hartnäckiger Lack in einer Fabrikhalle – und entsorgst diese umweltgerecht. Stichwort Entsorgung: Du kümmerst dich auch um den Abtransport von Sickerwassser einer Deponie, das chemisch aufbereitet werden muss, und bist zur Stelle, wenn infektiöse Abfälle aus dem Krankenhaus entfernt werden müssen. – ab damit in die Sondermüllverbrennanlage! Bei dieser und deinen anderen Aufgaben ist es wichtig, dass du jederzeit die Gesetzeslage im Hinterkopf hast.

Theorie & Praxis – volles Rohr in die Ausbildung

Rohr-, Kanal- und Industrieservice, Fachkraft Gehalt

Deine Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt, es besteht jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, die Dauer auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen. Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis des Ausbildungsbetriebes, zum anderen eine Genehmigung der Industrie- und Handelskammer. Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, dir werden neben den praktischen Inhalten im Unternehmen parallel theoretische Grundlagen an einer Berufsschule vermittelt.

Konkret befasst du dich in deinem ersten Ausbildungsjahr zu großen Teilen mit dem Planen eines Umweltkonzepts. Hierzu sammelst du Informationen über die Stoffströme in umwelttechnischen Anlagen und machst dich über die Funktionsweise von Ver- und Entsorgungsanlagen kundig. Darüber hinaus lernst du, wie du spezielle Umweltchemikalien, welche für die Wasseraufbereitung, die Industriereinigung sowie die Abwasser- und Abfallentsorgung von Bedeutung sind, einsetzt. Es ist wichtig, dass du die spezifischen Eigenschaften und den Aufbau der Stoffe genau kennst, damit du die Gefährlichkeit ihres Reaktionsverhaltens einschätzen kannst.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr lernst du, wie du unterschiedliche maschinelle Einrichtungen bedienst und wann du sie benutzt. Du machst dich unter Anleitung genauestens mit den Gerätschaften vertraut, damit du sie später ordnungsgemäß warten kannst. Ferner setzt du dich mit dem Umgang mit Reststoffen auseinander: Du koordinierst ihre Lagerung, berücksichtigst dabei mögliche Gefahren und sorgst zudem für ihre fachgerechte Entsorgung durch Verwertungs- und Beseitigungsanlagen.

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice lernst du, wie du dein Arbeitsumfeld vorbereitest und absicherst. Hierzu liest du Aufbaupläne und verfahrenstechnische Fließbilder, welche dir einen Überblick über das Rohr- und Kanalsystem geben. Ferner befasst du dich mit der Wartung von Rohr- und Kanalsysteme sowie Industrieanlagen.

Drei Jahre und das Abschlusszeugnis in der Tasche später darfst du dich endlich ausgelernte Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice nennen. Ist dein Wissensdurst noch nicht gestillt, bieten sich dir nun verschiedene Möglichkeiten: Mit der Aufstiegsweiterbildung zum/zur Umweltschutztechniker/in qualifizierst du dich beispielsweise für die Leitung von Einsätzen in der Wasserver- und -entsorgung sowie für eine Stelle in der Verwaltung von Umweltämtern.

Hast du mehr Interesse daran, selbst Azubinen und Azubis auszubilden, bietet es sich an, die Meisterprüfung zu absolvieren. Hier hast du die Auswahl zwischen zwei Titeln: Meister/in für Rohr-, Kanal- und Industrieservice oder Meister/in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung. Aufgrund der größeren Verantwortung kannst du als Meister/in natürlich auch mit mehr Gehalt rechnen. Um die Karriereleiter noch weiter nach oben zu klettern, bietet sich dann auch noch ein Bachelor in Umwelttechnik an.

Zwischen Labor und Kanalnetz – dein Arbeitsumfeld

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Du findest in deiner Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice Beschäftigung in Betrieben der Abwasser- oder Abfallwirtschaft sowie in Industriereinigungsbetrieben. Du arbeitest in erster Linie im Freien, in Kanalnetzen und -bauwerken, in Betriebsanlagen sowie im Labor.

Da du bei der Arbeit viel in Kanalnetzen unterwegs bist, ist es selbstverständlich, dass du nicht in der feinsten Abendgarderobe erscheinst. In der Regel wird dir spezielle Sicherheitskleidung gestellt, damit du dich nicht verletzt oder krank wirst. Übrigens: Du solltest nicht zu empfindlich sein, was Gerüche angeht – aus den Rohren kann es schon mal etwas streng riechen.

Regulär arbeitest du in deiner Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice in einer 40-Stunden-Woche werktags, vereinzelt kann es aber auch sein, dass du im Schichtdienst und am Wochenende schaffen musst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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