Überbetriebliche Ausbildung
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Überbetriebliche Ausbildung

Überbetriebliche Ausbildung: Was ist das?

Wie der Name schon sagt: Bei einer überbetrieblichen Ausbildung lernst du nicht nur in deinem Ausbildungsbetrieb. Das heißt, du wirst zum Großteil in einem Betrieb ausgebildet, aber darüber hinaus in Werkstätten, in denen du ergänzendes Wissen und Können vermittelt bekommst.

...und warum gibt es diese Ausbildungsart?

Es gibt zahlreiche Betriebe, die ausbilden – aber nicht alle haben die Kapazitäten, den Auszubildenden alles zu bieten, was sie für eine umfassende Ausbildung brauchen. Gründe dafür können zum Beispiel sein, dass Maschinen fehlen, nicht ausreichend Mitarbeiter für eine gute Betreuung im Betrieb arbeiten oder dieser nicht den gesamten Markt abgedeckt.

Weil jeder Auszubildende aber alle Bereiche, die der gewählte Beruf mit sich bringt, drauf haben sollte, um auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu sein, bietet die überbetriebliche Ausbildung ein praktisches Gesamtpaket: Du kannst die Ausbildung bei einem Betrieb, der zum Beispiel auf einen kleinen Bereich spezialisiert ist, machen, hast aber keinerlei Nachteil, was den Lerneffekt betrifft. Das, was der Betrieb nicht vermitteln kann, wird außerhalb dessen ausgeglichen. So ist ein einheitliches Niveau unter den Auszubildenden in einem Beruf gesichert und du lernst trotzdem den Arbeitsalltag und die Abläufe in deinem Betrieb kennen.

Das bereitet dich darauf vor, wie es später sein wird, fest in einem Betrieb zu arbeiten. Für die Betriebe ergibt sich der Vorteil, dass sie trotz ihrer fehlenden Mittel Azubis bekommen, von deren zusätzlichem Wissen sie auch profitieren können.

Wie läuft die überbetriebliche Ausbildung ab?

Während deiner überbetrieblichen Ausbildung bist du wie in der „normalen“ dualen Ausbildung die meiste Zeit im Betrieb und ein bis zwei Tage oder am Block in der Berufsschule. Hinzu kommen Lehrgänge, die in Werkstätten stattfinden, welche nicht für die Produktion, sondern speziell für Ausbildungszwecke errichtet worden sind. In der Zeit, in der du sonst arbeiten würdest, bist du also stattdessen in der Werkstatt. In der Regel kollidiert diese außerbetriebliche Zeit nicht mit der Berufsschule.

Wie oft die Lehrgänge stattfinden und wie lange sie dauern, wird auf Bundesebene festgelegt; in der Regel drei bis vier Wochen pro Jahr. Die Kosten übernimmt der Betrieb, der dafür aber Zuschüsse erhält.

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