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Verkäufer/in

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Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Rein rechtlich keinen bestimmten Abschluss, die meisten Azubis haben aber einen Hauptschulabschluss

  • Gute Mathe- und Deutschnoten

  • Kaufmännisches Denken

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kommunikationstalent mitbringst

  • Aufmerksam und zuvorkommend bist

  • Sorgfältig arbeitest

Ausbildung zum/zur Verkäufer/in: Der Kunde ist König

Dein Arbeitsalltag in der Ausbildung zum/zur Verkäufer/in aus?

Ob Al Bundy im Schuhgeschäft bei „Eine schrecklich nette Familie“, Apu vom Kwik-E-Markt bei den „Simpsons“ oder Stuart im Comic-Buchladen bei „Big Bang Theory“ – sie alle sind Verkäufer. Und so vielseitig diese prominenten Verkäuferfiguren sind, so unterschiedlich kann auch deine Ausbildung zum/zur Verkäufer/in aussehen. Was du verkaufst, ist nämlich von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Dabei wirst du Nahrungsmittel, Unterhaltungselektronik, Baustoffe oder Mode verkaufen. Hier kannst du also gut nach deinen Interessen gehen und dich tagtäglich mit deinen Lieblingsprodukten umgeben. So fällt es dir auch leichter, deine Kunden kompetent zu beraten. Im Lebensmitteleinzelhandel solltest du zum Beispiel Qualität und Hygiene zu schätzen wissen, in Sachen Elektronik brauchst du ein gewisses Technikverständnis und in der Bekleidungsindustrie ein Händchen für Mode!

Du lernst in deiner Ausbildung zum/zur Verkäufer/in, unterschiedlichste Arten von Waren und Dienstleistungen an den Mann oder die Frau zu bringen. Dabei sind natürlich dein Verkaufstalent und deine Kommunikationsstärke gefragt, denn du berätst deine Kunden und bist für sämtliche Fragen erster Ansprechpartner im Laden. Du nimmst Lieferungen an, zeichnest sie mit dem richtigen Preisschild aus und präsentierst sie ansprechend.

Doch dein Arbeitsbereich ist nicht nur der Verkaufsraum: Du kontrollierst die Waren im Lager auf ihre Qualität oder führst dort Inventuren, also Bestandsaufnahmen, durch. Zu deinen To-dos gehört auch das Bestellen fehlender Ware, dabei sitzt du in der Regel in einem Büro.

Zu deiner Ausbildung zum/zur Verkäufer/in gehört auch das Abwickeln des Bezahlprozesses. Hier lernst du, mit einem Kassensystem umzugehen, Wechselgeld korrekt auszugeben und elektronische Zahlungen mit Kredit- oder EC-Karte abzuwickeln. Auch Beschwerden gehören zu deinem Tagesgeschäft. Sicher ist dir schon mal aufgefallen, dass in größeren Unternehmen, dafür jemand gerufen wird, da ein Umtausch etwas komplexer ist. Auch das lernst du in deiner Ausbildung. Doch Vorsicht: Nicht jedes Unternehmen tauscht jedes Teil um! Hier sind Sorgfalt und Genauigkeit gefragt. Du musst die Geschäftsbedingungen kennen und das reklamierte oder umzutauschende Teil genau überprüfen.

Theorie & Praxis: Der Ausbildungsaufbau zum/zur Verkäufer/in

Verkäufer/in Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Verkäufer/in dauert regulär zwei Jahre, wobei du bei besonders guten Leistungen oder einem höheren Schulabschluss diese auch auf ein bis eineinhalb Jahre verkürzen kannst. Rein rechtlich gibt es eigentlich keinen vorgeschriebenen Schulabschluss; die meisten Azubis haben aber einen Hauptschulabschluss, mehr als ein Drittel sogar einen Realschulabschluss. Gute Noten in Mathematik und Deutsch sind in jedem Fall wichtig, denn Verkäufer/in ist der zweitbeliebteste Ausbildungsberuf – deine Konkurrenz ist also groß.

Die Ausbildungsart ist eine duale Ausbildung im Handel, das bedeutet, dass du sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb lernst. Dabei sind die Inhalte in der Berufsschule durch die Ausbildungsverordnung geregelt: Du übst, deine Kunden optimal zu beraten und verschiedene Kommunikationsstrategien anzuwenden: Ist eine Rabatt-Aktion sinnvoll? Sollen Flyer gedruckt und verteilt werden? Macht ein Aktionsstand im Verkaufsraum Sinn? Derartige Marketinggrundlagen sind ebenso ein wichtiger Lehrinhalt in deiner Ausbildung und du erfährst, wie du die Waren ansprechend präsentierst, welche Werbemaßnahmen den Verkauf ankurbeln und wie du deinen Kunden den optimalen Service bietest.

Auch Warenwirtschaft, also Bestandsaufnahmen durchführen und Bestellungen tätigen, sowie Grundlagen des Rechnungswesen zählen zu den Unterrichtsfächern in deiner Ausbildung zum/zur Verkäufer/in. Die vermittelten Inhalte werden sowohl in einer Zwischen- als auch in einer Abschlussprüfung von der Industrie- und Handelskammer abgefragt.

Was du in deinem Ausbildungsbetrieb lernst, kann von Unternehmen zu Unternehmen variieren. Größere Unternehmen bieten dir vielleicht sogar Schulungen und Seminare an oder stellen dir eine Art Paten – jemanden, der die Ausbildung schon absolviert hat – zur Seite. Im Betrieb wirst du dich auch auf eine der vier Wahlqualifikationen spezialisieren. Zur Auswahl stehen dir:

  • Warenannahme, Warenlagerung: Exakte Warenannahme- und Qualitätskontrolle, korrekte Warenlagerung
  • Beratung und Verkauf: Führen von Beratungs- und Verkaufsgesprächen, Bearbeitung von Reklamationen, richtiges Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen
  • Kasse: Optimaler Service, Nutzung des Kassensystems und Kassieren, Umtausch-Abwicklung
  • Marketing: Werbung mitentwickeln, Gestaltung Verkaufsraum, Kunden binden und Servicemaßnahmen entwickeln

Du hast deinen Abschluss in der Tasche und willst die Karrierleiter noch weiter nach oben klettern? Als Verkäufer/in stehen dir viele Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Du kannst Stellvertreter oder Erststellvertreter vom Filialleiter werden, wenn du noch eine einjährige Fortbildung an deine Ausbildung zum/zur Verkäufer/in hängst. Du kannst natürlich auch den Meister für Kaufleute machen: Den Fachwirt. Hast du die Hochschulreife ist auch ein Handelsbetriebswirtschafts-Studium möglich.

Der Konsumtempel: Dein Arbeitsumfeld

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In deiner Ausbildung zum/zur Verkäufer/in arbeitest du natürlich dort, wo Waren verkauft werden. Hier gibt es jedoch verschiedene Möglichkeiten: Du kannst im Lebensmittelgeschäft, Modehaus, Kaufhaus, Baumarkt, an der Tankstelle oder im Versandhandel beschäftigt werden. Manchmal gibt es auch Ausbildungsplätze im Vermietungs- und Verleihgewerbe. Abhängig von deinem Ausbildungsbetrieb ist natürlich auch die Arbeitsatmosphäre. Als Verkäufer-Azubi/ne in einem eleganten Modegeschäft wirst du es mit anderen Kunden und natürlich auch Produkten zu tun haben als im Baumarkt.

So unterscheidet sich auch deine Arbeitskleidung: Bei dem einen ist vielleicht eine Art elegante Uniform vorgesehen, beim nächsten ist die Kleidung nicht vorgeschrieben und beim übernächsten ist der Blaumann angebracht. Schau dir deinen Ausbildungsbetrieb an und du wirst schnell sehen, welche Arbeitskleidung getragen wird oder gar vorgeschrieben ist.

Auch dein Arbeitsplatz kann von Verkaufsraum über Lager hin zu Büro oder bis hin zum Verkaufsstand schwanken und so arbeitest du zwar vornehmlich drinnen, bist aber vielleicht auch mal an der frischen Luft.

Dabei darfst du dich über geregelte Arbeitszeiten freuen, denn in Deutschland sind die Ladenöffnungszeiten recht eingeschränkt. In Australien beispielsweise gibt es gar kein Ladenschlussgesetz. Dennoch wirst du auch mal samstags oder bei einem verkaufsoffenen Sonntag und eventuell auch bis abends arbeiten. Hier können die Ladenschlussgesetze von Stadt zu Stadt variieren. In München beispielsweise muss der gewerbliche Einzelhandel bereits um 20 Uhr schließen, in Berlin dagegen erst um 24 Uhr.

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Was bedeutet Nachfrage in der Wirtschaft?

  • Der am Markt tatsächlich geäußerte Bedarf an Gütern
  • Die Menge jeder Art von Gütern und Dienstleistungen, die zu einem bestimmten Preis angeboten werden
  • Das Bedürfnis, spezielle Güter zu kaufen

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