Die 50 beliebtesten Berufe.

Die 50 beliebtesten Berufe.
BLITZ-UMFRAGE
Mit welcher Vorlaufzeit suchst du deinen Ausbildungsplatz?

Für alle, die noch nicht wissen, was sie mal werden wollen und alle, die gerade eine Ausbildung suchen: Wir haben uns angesehen, welche Berufe am beliebtesten sind. Dazu haben wir kein großes Meinungsforschungsinstitut gefragt, sondern uns auf all die Schüler:innen* verlassen, die jeden Tag auf unsere Seite kommen. Herausgekommen ist diese Liste der 50 beliebtesten Berufe.

Wenn du auf die Links klickst, kommst du auf Seiten, auf denen wir die Berufe genauer erklären. Außerdem erfährst du, wie viel du in dem jeweiligen Beruf verdienen kannst. Nicht zu vergessen: Dort findest du auch alle freien Ausbildungs- und dualen Studienplätze für die beliebtesten Berufe.

Die Top 10 der beliebtesten Berufe.

Unter den zehn beliebtesten Berufen findet man Berufe, die schon immer in Mode waren, wie Erzieher/innen und Köche/Köchinnen. Man findet aber auch Berufe wie Fachinformatiker/in oder Kaufmann/frau im E-Commerce, die ihren Aufstieg der Digitalisierung zu verdanken haben. Mit dem Beruf Medizinische/r Sektions- und Präparationsassistent/in hat es aber auch ein Trend-Beruf in die Top 10 geschafft, der seine Popularität sicherlich vielen True-Crime-Formaten und berühmten Rechtsmediziner/innen verdankt.

Während es in einigen dieser Berufe kaum Ausbildungsplätze gibt, ist die Nachfrage in anderen sehr hoch und bietet genügend Möglichkeiten zum Quereinstieg. Im folgenden erklären wir, was hinter den einzelnen Berufen steckt und wie die Gehaltsaussichten beim Einstieg sind.

1. Erzieher/in

Der Beruf als Erzieher/in bedeutet sehr viel mehr als nur auf Kinder aufzupassen. Du begleitest Kinder und Jugendliche beim (Auf)wachsen und steckst viel Energie in ihre Entwicklung. Von Anfang an wirst du zu einer wichtigen Bezugsperson und übernimmst wichtige Erziehungsfunktionen auch in Konfliktsituationen. Eine wichtige Fähigkeit, die du mitbringen musst: Ruhe ausstrahlen, jederzeit die Nerven behalten und sich durchsetzen können.

Neben dem Kindergarten arbeiten Erzieher/innen auch in Kinderheimen, Jugendwohnheimen, Familienberatungsstellen, Suchtberatungsstellen und Wohnheimen für Menschen mit Behinderung.

Dein Einstiegsgehalt im Beruf Erzieher/in beträgt 2.504 Euro.

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2. Fachinformatiker/in

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Fachinformatiker/in kannst du in unterschiedlichste Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige einsteigen – Fachinformatiker/innen werden nämlich fast überall gebraucht! Als Computer-Experte bist du erste Ansprechperson für sämtliche technische Angelegenheiten. Das kann ein abgestürzter Rechner sein, die Installation neuer IT-Systeme, die Wartung der Geräte oder Reparaturen unterschiedlichster Art.

Spezialisiert sind Fachinformatiker/innen meistens auf die Bereich Anwendungsentwicklung, Systemintegration, digitale Vernetzung oder Daten- und Prozessanalyse.

Das Einstiegsgehalt beträgt etwa 3.000 Euro.

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3. Film- und Videoeditor/in (Cutter/in)

Denken wir an Filmproduktionen, fallen uns oft als erstes die Schauspieler oder der Regisseur ein. Die schlussendliche Gestaltung eines Films liegt jedoch in ganz anderen Händen – Filmeditor/innen und Videoeditor/innen schneiden die einzelnen Szenen zusammen, unterlegen sie mit Musik oder arbeiten Effekte hinein. Deine Arbeit als Cutter oder Cutterin entscheidet darüber, welche Art von Film der Zuschauer am Ende zu sehen bekommt.

Als Cutter/in schneidest du Filme, Fernsehbeiträge oder übernimmst die Bildmischung bei Live-Übertragungen, also zum Beispiel bei Sportevents, Konzerten oder Fernsehshows.

Dein erstes Gehalt beträgt im Schnitt 2.378 Euro.

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4. Finanzwirt/in

Als Finanzwirt/in bist du kurz gesagt für die Festsetzung und Erhebung von Steuern zuständig. Unter Anwendung der geltenden Steuergesetze und weiteren Rechtsvorschriften prüfst du zunächst die Angaben in den Steuererklärungen von Bürgern sowie Unternehmen. Dann erstellst du die Steuerbescheide.

Finanzwirt/innen werden im Innen- und Außendienst der Finanzämter eingesetzt, das heißt, entweder vor dem Computer in deiner Steuerzentrale oder direkt vor Ort bei den zu prüfenden Unternehmen. Aber auch das Finanzministerium, der Landes- und Bundesrechnungshof, die Oberfinanzdirektionen oder der Zolldienst können deine späteren Arbeitgeber sein.

Hier steigst du durchschnittlich mit einem Gehalt von 4.376 Euro ein.

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5. Bauzeichner/in

Als Bauzeichner/in zeichnest und errechnest du Konstruktionspläne für verschiedene Bauwerke wie Häuser, Straßen oder Brücken. CAD-Programme (Computer Aided Design) helfen dabei, die Gebäude maßstabsgetreu zu planen. Aber auch die Kostenkalkulation gehört zum Berufsbild dazu.

Bauzeichner/innen spezialisieren sich auf die Fachrichtungen Hochbau, Ingenieurbau oder Tiefbau. Besonders im Bereich Tiefbau sind deine Karriereaussichten rosig, denn Straßen und Brücken müssen immer gebaut und saniert werden. Wer die Karriereleiter noch weiter nach oben klettern will, kann sich direkt im Betrieb fortbilden oder sich vier Jahre lang berufsbegleitend als Techniker/in qualifizieren.

Mit etwa 2.148 Euro im Monat startet das Gehalt als Bauzeichner/in.

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6. Elektroniker/in im Handwerk

Elektroniker/innen im Handwerk sorgen dafür, dass Ampelanlagen automatisch den Verkehr regeln, Büros ans Telefon- und Datennetz angeschlossen oder Gebäude mit Licht und Klimaanlagen ausgestattet sind. Es gibt drei Fachrichtungen. In der Automatisierungstechnik zum Beispiel dreht sich alles um die elektronische Steuerung von Verkehrssystemen oder Produktionsrobotern. In der Energie- und Gebäudetechnik verlegst du hunderte Meter Kabel in Gebäuden und montierst Steckdosen, Schaltkästen und Lampen. Im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik planst und montierst du Telefon-, Netzwerk- und Alarmanlagen.

Mit einem Gehalt von etwa 2.195 Euro steigst du hier in den Beruf ein.

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7. Koch/Köchin

Kochen, Braten, Frittieren – als Koch oder Köchin bereitest du alles zu, was den Gaumen erfreut. Du bereitest alle nötigen Lebensmittel vor, berechnest die benötigte Menge an Zutaten für eingegangene Bestellungen und bereitest sie im Anschluss selbstständig zu. Außerdem planst und koordinierst du den Einkauf und die Lagerung aller Lebensmittel und Zutaten. Um stets sicherzustellen, dass die Waren im Lager haltbar und qualitativ hochwertig sind, führst du ferner regelmäßige Kontrollen durch.

Du kannst in Restaurants arbeiten, in Hotels, auf Kreuzfahrtschiffen oder in deinem eigenen Food Truck. Im Durchschnitt verdienen Köchinnen und Köche zu Beginn ihrer Berufslaufbahn 1.854 Euro.

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8. Kaufmann/frau im E-Commerce

Onlineshops sind in diesem Beruf dein Arbeitsplatz. Als Kaufmann/frau im E-Commerce befasst du dich mit Themen wie Sortimentsgestaltung, Produktdatenbeschaffung, Warenkategorisierung und der Präsentation von Angeboten. So definierst du Topseller und leitest deine Ergebnisse an die Einkaufsabteilung weiter. Des Weiteren gehört die Beurteilung verschiedener Bezahlsysteme zu deinen Aufgaben.

Du arbeitest vor allem im Büro am Laptop, tauschst dich aber auch mit Kollegen aus Marketing, Logistik und IT aus und bist über verschiedene Medienkanäle im Austausch mit Kunden.

Hier verdient man zum Berufseinstieg im Schnitt 2.701 Euro.

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9. Konditor/in

Egal ob beim Plätzchen backen, Cupcakes verzieren oder mehrstöckige Hochzeitstorten konstruieren, Konditor/innen toben sich in ihrem Beruf mit Nudelholz, Rührgerät und zuckersüßem Deko aus. Du verzierst und dekorierst, sodass aus unwiderstehlich leckeren Naschereien kleine Kunstwerke werden. Es gilt aber auch die Hygienevorschriften einzuhalten – ein wichtiger Teil des Konditorenhandwerks, denn die Arbeit mit Lebensmitteln setzt voraus, dass sehr sorgfältig auf die Qualität geachtet wird.

Körperliche Fitness brauchst du hier, weil du die meiste Zeit des Tages stehst und dabei nicht nur mit fluffigem Teig, Spritzbeuteln oder Backförmchen hantierst, sondern auch schwere Mehlsäcke durch die Backstube schleppst.

Mit einem Gehalt von 1.667 Euro kann man in den Beruf als Konditor/in einsteigen.

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10. Medizinische/r Sektions- und Präparationsassistent/in

Als Sektions- und Präparationsassistent/in unterstützt du Rechtsmediziner/innen in der Pathologie bei der Öffnung von Leichen, der sogenannten Sektion. Ohne dich könnte die Obduktion überhaupt nicht starten.

In deinem Job als Medizinische/r Sektions- und Präparationsassistent/in bereitest du die Arbeitsräume und benötigten Utensilien vor, indem du sie desinfizierst und sterilisierst. Darüber hinaus kümmerst du dich um die fachgerechte Lagerung der Leichen. Zudem hast du die wichtige Aufgabe, den Ablauf der Obduktion und das Erstellen von Präparaten sowohl schriftlich, als auch fotografisch zu dokumentieren.

Mögliche Arbeitsorte sind Labore, Behandlungsräume von Krankenhäusern und die dortigen Kühlkammern, in denen die verstorbenen Personen adäquat gelagert werden.

Dein Einstiegsgehalt beträgt hier im Schnitt 2.911 Euro.

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Auch auf den Plätzen 11 bis 50 findet man die üblichen Verdächtigen – die bekannten Berufe wie Pflegefachmann/frau, Kaufmann/frau für Büromanagement, Fluglotse/Fluglotsin oder Mechatroniker/in. Hier sind aber auch unscheinbarere Berufe wie Bestatter/in, Landwirt/in oder Gamedesigner/in zu finden.

Hast du gefunden, was du suchst? Alle unsere Berufe findest du auf unserer Übersichtsseite, alles inklusive Gehaltsinfos.

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